Als Admissionsfrage oder Admissionsstreit bezeichnet man den Streit in den Jahren 1645 bis 1647 zwischen Kaiser Ferdinand III. und den Reichsständen, wer das Heilige Römische Reich bei den Verhandlungen zum Westfälischen Frieden vertreten solle. Durch die Zulassung der Reichsstände als gleichberechtigte Verhandlungspartner war das System des Prager Friedens von 1635 endgültig zerbrochen und die Friedensverhandlungen gleichzeitig zu Verfassungsverhandlungen geworden.
Auf Grund des Prager Friedens von 1635 ging Ferdinand davon aus, mit den Kronen getrennte Verhandlungen führen zu können und das Reich alleine zu vertreten. Denn mit diesem Vertrag war die kaiserliche Macht während des Krieges auf ihrem Höhepunkt angekommen.
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"Admissionsfrage".
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