Adliswil ist eine politische Gemeinde im Bezirk Horgen des Kantons Zürich in der Schweiz.
Sie ist seit den 50er-Jahren zu einer Stadt in der Agglomeration Zürich gewachsen.
Der gelbe Adler ist in dem Wappen von Adliswil, wegen des Restaurants Adler, welches als erstes Restaurant in Adliswil eröffnet wurde. Das blaue Mühlerad kam in das Wappen, weil es in Adliswil lange Zeit eine berühmte Mühle gab.
| Bevölkerungsentwicklung | |
|---|---|
| Jahr | Einwohner |
| 1634 | 315 |
| 1836 | 941 |
| 1900 | 4717 |
| 1941 | 5105 |
| 1960 | 9078 |
| 1990 | 15776 |
Auf Gemeindegebiet der Stadt Adliswil wird die 1954 erbaute Luftseilbahn Adliswil–Felsenegg (LAF) im Auftrag der Eigentümer von der SZU betrieben. Die LAF ist die einzige öffentliche Luftseilbahn im Kanton Zürich.
Der emytologische Ursprung des Ortsnamens Adliswil beruht auf dem Wort Wilare. Im Falle von Adliswil genauer auf Adelmundes Wilare. Es bedeutet soviel wie "der Weiler des Adelmund". Adelmund, damit ist der Gründer Adliswils gemeint. Jede Stadt, welche auf "-wil" endet, beruht auf dem alten deutschen Wort Wilare, welches soviel wie ein grosses Gehöft, ein grosser Bauernhof bedeutet. Der "Werdegang" einer Stadt welche auf "-wil" endet (also auch Adliswil) ist folglich, dass sich immer mehr weiter Häuser um diesen ersten "Wilare" angesiedelt haben und sich dieser "Wilare" in seiner emytologischen Entwicklung immer mehr zum "-wil" entwickelte. Beim Ortsnamen Adliswil entwickelte sich der Name des Inhabers immer mehr zu "Adlis". Auch hat wahrscheinlich der Name des ersten Restaurants in Adliswil, nämlich das Restaurant Adler seinen Teil zum heutigen Namen Adliswils beigetragen. 1248 wurde Adliswil als Adeloswile erstmals urkundlich erwähnt. Seit 1475 ist eine Brücke über die Sihl belegt. Auch im 15. Jahrhundert ist die erste Mühle mit Wehr fassbar. Die Grundherrschaft lag beim Gross- und Fraumünster Zürich sowie bei den Klöstern Muri und Rüti, diese ging 1406 an die Stadt Zürich über.
Ort in der Schweiz | Ort im Kanton Zürich | Schweizer Gemeinde
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