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Aden ist eine Stadt im Jemen mit 550.744 Einwohnern (Stand 1. Januar 2005). Von 1967 bis 1990 war sie die Hauptstadt der Volksdemokratische Republik Jemen.
Im 16. Jahrhundert begann mit der Verlagerung der Handelswege der Niedergang der Stadt. Am 26. Februar 1548 gelingt es Piri Reis, die von den Portugiesen besetzte Stadt Aden für das Osmanische Reich zu erobern. 1838 war die Einwohnerzahl auf 600 gesunken.
Am 9. Januar 1839 eroberte Großbritannien die Halbinsel im Sturm. Sie wurde befestigt und zu einem bedeutsamen Kohlen- und Warendepot für Schiffe ausgebaut. England unterstellte die Stadt der Regierung im fernen Bombay, seit 1864 erhielt der örtliche Resident jedoch weitgehendere Regierungsbefugnisse.
Seit Eröffnung des Suez- oder Sueskanals im Jahr 1869 stieg die Bedeutung der Stadt, da sich eine wichtige Flottenstation in der Stadt befand, der den Eingang des Roten Meeres hätte blockieren können. Auch als Handelshafen nahm Aden einen großen Aufschwung und war bald der drittgrößte Seehafen seiner Zeit.
Zwar erlangte Aden mit dem Südjemen 1967 die Unabhängigkeit von Großbritannien und wurde auch Hauptstadt des neuen Staates. Doch wurde im gleichen Jahr durch den Sechstagekrieg der Sueskanal blockiert, wodurch der Hafen von Aden für die internationale Seefahrt an Bedeutung verlor.
Ort im Jemen | Ehemalige Kolonie | Hauptstadt in Asien | Ort mit Seehafen
عدن | Aden | Aden | Adeno | Adén | Aden | Aden | Adén - عدن | עדן | Aden | アデン | 아덴 | Aden | Aden | Áden | Aden | Аден | 亚丁 (也门)