Adelboden ist eine Gemeinde im Amtsbezirk Frutigen, Berner Oberland in der Schweiz. Der Name Adelboden setzt sich zusammen aus der Pflanzenbezeichnung Adel (Gras-) und dem Wort Bode(n).
Adelboden ist ein Bergdorf: Kirche und Hauptstrasse liegen auf 1350 m ü. M., der höchste Punkt des Gemeindegebiets ist der Grossstrubel mit 3242 m, der tiefste Punkt ist auf 1045 m.
Die Vegetation ist subalpin und alpin: die Hänge sind oft bewaldet, die Plateaus und Terrassen dienen als Alpweiden.
Der Hauptteil des Orts liegt auf einer nach Süden gerichteten Terrasse über dem Engstligental. Zur Gemeinde gehören aber auch die bewohnten Täler Gilbach, Stigelschwand, Boden, Hirzboden und Ausserschwand.
Die markantesten Berge sind Lohner (3048 m ü. M.), Steghorn (3146 m ü. M.), Wildstrubel (3242 m ü. M.), Fitzer (2458 m ü. M.), Tschenten (2025 m ü. M.) (mit Bergbahn) und Gsür (2708 m ü. M.).
Das Frutigland ist eine der Berner Regionen, in denen protestantische Freikirchen eine wesentliche Rolle spielen.
Im Sommer gibt es 300 km Wanderwege, vom Spaziergang bis zum alpinen Klettersteig. Zahlreiche Bergbahnen führen in die Höhe. Zusätzliche Angebote bestehen in Form von Mountainbike-Routen, Flugzeug-Modellbau, Gleitschirm-Fliegen, Tennis-Plätzen, Wellness-Angeboten und anderem.
Am 9.Juli 2005 wurde Adelboden als erster Alpiner Wellness Urlaubsort der Schweiz zertifiziert. Damit weist sich Adelboden über eine vielfältige Alpine Wellness Infrastruktur und eine qualitativ hochstehende Kompetenz als Alpiner Wohlfühlort aus.
Besonderheiten sind die Engstligenfälle, Cholerenschlucht, der Wasserweg zu einzigartigen Wasserschauplätzen sowie der einstündige rollstuhlgängige Rundweg in hochalpiner Umgebung auf der Engstligenalp.
Die Skiregion Adelboden-Frutigen-Lenk umfasst 56 Transportanlagen mit mehr als 170 km Pisten aller Schwierigkeitsgrade, einschliesslich der Weltcup-Riesenslalom-Piste auf dem Kuonisbärgli. 23 km Langlaufloipen, 74 km gepfadete Winterwanderwege und ein Kunsteiszentrum (mit Eisbahn und Rinks für Curling/Eisstockschiessen) runden das Angebot ab.
In Adelboden befindet sich mit dem Pfadfinderinnenzentrum Our Chalet eines der vier Weltzentren der World Association of Girl Guides and Girl Scouts.
Frutigen ist eine Station der Lötschberglinie. Von dort aus gibt es stündliche Postautokurse. Adelboden hat zahlreiche Bergbahnen und lokale Buslinien nach Ausserschwand und Boden-Engstligenfälle. Zu Fuss kann man von der Engstligenalp (Bergbahn) via Chindbettipass zum Gemmipass und ins Wallis kommen, oder über den Hahnenmoospass (Bergbahn) ins Simmental.
In den Siebzigerjahren des 19. Jahrhunderts wird die erste Fremdenpension gebaut, die noch heute als Hotel im Besitz der gleichen Familie ist (Hotel Hari im Schlegeli). Um die Jahrhundertwende führt der Tourismus zu einem markanten Anwachsen der Bevölkerung. In den 1930ern wurde die Seilbahn auf die Engstligenalp gebaut.
Ort in der Schweiz | Ort im Kanton Bern | Schweizer Gemeinde
Adelboden | Adelboden | Adelboden | Adelboden | Adelboden | Adelboden (kommun, CH-BE)
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Adelboden".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world