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Adalbert Graf von der Recke-Volmerstein ( * 28. Mai 1791 in Overdyk; † 10. November 1878 in Kraschnitz) war einer der Gründungsväter der Diakonie.

Beeinflusst von den Gedanken der Erweckungsbewegung und der Deutschen Christentumsgesellschaft richtete er 1819 auf seinem Gut Overdyk nahe Bochum ein Heim für Waisen und verwahrloste Kinder ein. Eine weitere gleichartige evangelische Rettungsanstalt begründete Recke-Volmerstein 1822 in der vormaligen Trappistenabtei Düsselthal in der Nähe von Düsseldorf.

Nach seiner Heirat mit Margarethe von Pfeil und Klein Ellguth war er mehrfach auf deren Schloss Wildschütz im Landkreis Oels zu Gast. 1845 erwarb Recke-Volmerstein die nahe gelegene Herrschaft Kraschnitz. 1847 beendete er sein Wirken in Düsselthal, um sich verstärkt seinem neuen Besitz und dem sozialen Engagement in Schlesien widmen zu können.

1860 gründete Recke-Volmerstein in Kraschnitz das Deutsche Samariter-Ordensstift für behinderte und kranke Kinder. In Anlehnung an die 1867 gegründete Anstalt in Bethel bei Bielefeld richtete er wenig später auch eine Diakonissenanstalt in Kraschnitz ein, die unter dem Namen schlesisches Bethel bekannt wurde. Zuvor hatte er 1863 die Grundherrschaft Kraschnitz an seinen Sohn Leopold übergeben.

Adalbert von der Recke korrespondierte mit Johann Hinrich Wichern, der mit dem Rauhen Haus in Hamburg eine ähnliche Einrichtung begründet hatte.

Mit der Schriftstellerin Elisa von der Recke war er weitläufig verwandt.

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Mann | Geboren 1791 | Gestorben 1878 | Deutscher | Diakonie | Pietist

 

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