Der Achter ist die größte olympisch anerkannte Bootsgattung im Rudersport.
Wie der Name vermuten lässt, sitzen in einem Achter jeweils acht Ruderinnen bzw. Ruderer und eine Steuerfrau bzw. ein Steuermann .
Rennachter
Rudern-Achter.jpg 2004 in
Henley]]
Für offizielle Rennen wie z.B. auf Meisterschaften werden nur
Riemenachter gerudert.
Die Spezifikationen der
FISA sehen für Rennachter ein Minimalgewicht von 93 kg und eine Mindestlänge von 17 m vor. Diese Spezifikationen dienen dazu, Bevorteilung einzelner Mannschaften zu verhindern, die durch leichtere bzw. kürzere Boote schneller würden. Da ein Rennachter etwa 20 000 Euro ohne Riemen und Zubehör kostet und viel Lagerplatz in der Bootshalle einnimmt, besitzen die meisten Rudervereine höchstens einen Rennachter oder lassen ihre Sportler in den Achtern größerer Vereine mitrudern. Um den Transport zu Regatten mittels eines Bootsanhängers zu erleichtern, verfügen neuere Modelle über eine sog. Teilungsstelle. An dieser kann das Boot, um auf den Bootsanhänger zu passen, auseinander geschraubt werden.
Ein bekanntes Achterteam ist der Deutschlandachter, die deutsche Nationalmannschaft.
Eines den traditionsreichsten Achterrennen ist wohl das britische Boat Race, bei dem seit 1829 jährlich die zwei Teams von Oxford und Cambridge gegeneinander antreten.
Gigachter
Der Gigachter ist ein
Gigboot, das mit
Riemen oder
Skulls gerudert wird. Aufgrund der Breite und des im Vergleich zum Rennachter sehr hohen Gewichts finden Gigachter vornehmlich im Breitensport, z.B. auf
Wanderfahrten, Verwendung.
Siehe auch
Rudern | Muskelkraftbetriebenes Fahrzeug | Sportgerät