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Die Achalm (707 m), der „Hausberg“ der Stadt Reutlingen, Baden-Württemberg ist ein Zeugenberg des nördlichen Vorlandes der Schwäbischen Alb. Auf dessen Gipfel befinden sich die Reste der gleichnamigen Burgruine mit einem Aussichtsturm, der einen Rundblick über die Städte Reutlingen, Eningen, Pfullingen, das nördliche Albvorland und den Nordrand der Schwäbischen Alb bietet.

Der Legende nach geht der Name des Berges bzw. der vormaligen Burg auf die letzten Worte eines tödlich getroffenen Burgritters zurück. In seinem Todeskampf soll dieser zum Ende „Ach Allm...“ gesagt haben, wobei er den gemeinten Ausruf „Ach Allmächtiger!“ in Folge des eintretenden Todes nicht mehr habe aussprechen können. - Tatsächlich dürfte der Name allerdings vom altdeutschen Begriff Ache (für Bach) an der Alm (Bergweide) herrühren.

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Von der im 11. Jahrhundert auf der Achalm von den Grafen Egino und Rudolf erbauten Burg sind nur noch wenige Mauerreste und der um 1838 wiederaufgebaute Bergfried erhalten.

Die Burg zerfiel bereits im 15. Jahrhundert. Während des Dreißigjährigen Krieges zwischen 1618 und 1648 kam es zur endgültigen Schleifung der Burggemäuer; zudem wurden sehr viele Steine als Baumaterial für Stadthäuser verwendet.

Die Achalm gehört zu ihrem größten Teil zu Reutlingen und gilt wie die Marienkirche oder das Tübinger Tor als eines der bedeutendsten Wahrzeichen der Stadt.

Die Ostflanke der Achalm liegt auf der Gemarkung von Eningen unter Achalm, einer unmittelbaren Nachbargemeinde Reutlingens. Der Gipfel des Berges liegt 707 m ü. NN.

Die Achalm ist ein sogenannter Zeugenberg, der mit seiner Kegelform ähnlich wie der etwas kleinere etwa 2,5 km südwestlich gelegene Georgenberg anmutet wie ein erloschener Vulkan. Wie die etwa 4 km entfernten östlich gelegenen Ausläufer der Schwäbischen Alb besteht er aus weißem Jura.

Persönlichkeiten


Weblinks


  • http://www.wernerfrueh.de/achalm.htm
  • Webcam mit Blick von Reutlingens Norden aus zur Achalm: http://webcam-rt.de.vu

Berg in Baden-Württemberg | Schwäbische Alb

 

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