Unter Abwärtskompatibilität versteht man die Tatsache, dass neuere oder erweiterte Versionen eines technischen Objekts oder Standards mit einer früheren Version kompatibel sind.
Besondere Bedeutung kommt der Abwärtskompatibilität im IT-Bereich zu.
So erwartet ein Softwareanwender, dass mit einer neueren Version eines Programmes die mit der älteren Version erstellten Dokumente wieder geöffnet und weiterverarbeitet werden können. Dies gelingt in der Regel auch recht gut. Dateien einer neueren Software-Version sind dagegen meistens durch die ältere Version nicht mehr lesbar, was viele Anwender zu Updates zwingt.
Ein weiteres Beispiel für Abwärtskompatibilität ist UTF-8. UTF-8 stellt nach wie vor auf den ersten 128 Stellen die Zeichen des 7-BitASCII-Zeichensatzes dar, so dass auf UTF-8 basierende Rechensysteme nach wie vor ASCII-Dokumente korrekt verarbeiten und anzeigen können.
Abwärtskompatibilität in der IT-Branche geht jedoch oft mit Nachteilen einher; der seit Jahrzehnten mitgeschleppte Real Mode moderner x86-Prozessoren ist ein gutes Beispiel, ebenso wie die DOS-basierten Windows-Versionen 95, 98 und ME, welche unter chronischer Instabilität und schlechter Leistung litten.
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Abwärtskompatibilität".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world