Abul Gharib Arsruni aus Vaspurakan, Sohn des Hassan und Enkel des Chach'ik Kuln war ab 1042 byzantinischer Statthalter von Kilikien mit Sitz in Tarsus. Er war trotz seines arabischen Namens armenischer Abstammung, gehörte aber der griechisch-orthodoxen Kirche an, was ihn bei seinen monophysitischen Landsleuten unbeliebt machte.
Seine Tochter war mit David, dem Sohn des Bagratiden Gakik II. verheiratet, der Kaesarea (Kayseri) beherrschte und ein erbitterter Feind der Romäer war. Nach dem Geschichtsschreiber Vardan nahm Abul Gharib David gefangen. Sein Vater versuchte ihn zu befreien aber wurde unterwegs erwürgt. Kirakos berichtet dagegen, Gagik sei von den drei Söhnen Pantaleons von Kybistra/Kyzistra getötet und sein Leichnam auf den Wällen der Burg zur Schau gestellt worden. Seine Truppen zerstreuten sich daraufhin, David wurde angeblich von Abul Gharib vergiftet (Vardan).
Das Todesdatum Abul Gharibs ist unbekannt.
Abul Gharibs andere Tochter heiratete Galeran von Le Puiset, einen Gefolgsmann von Balduin II. von Edessa, der ebenfalls kein gutes Ende nahm.
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