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About a Boy ist ein Buch des Autors Nick Hornby aus dem Jahre 1999, das im Jahr 2002 unter der Regie von Chris und Paul Weitz mit Hugh Grant und Nicholas Hoult verfilmt wurde. Der deutsche Filmtitel führte den Zusatz About a Boy oder: Der Tag der toten Ente.

Handlung


Will Freeman (Hugh Grant) ist ein Mann Mitte Dreißig, der in London lebt. Sein Vater hat einen erfolgreichen Weihnachtssong geschrieben, der Will jährlich Tantiemen einbringt, sodass er sich um seine finanzielle Situation keine Sorgen machen muss. Charakterlich hat Will keine nennenswerten Erfahrungen gemacht. Er hält sich für eine „Insel“ und vergleicht sich mit Ibiza, da er der Meinung ist, sein Leben zu genießen. Trotzdem ist er auf der Suche nach einer Frau. Durch den Jungen Marcus und seine neurotische Mutter Fiona, die er zufällig in der Folge seiner Pirsch bei den alleinerziehenden SPAT-Müttern (Single Parents Alone Together) kennenlernt, wandelt sich alles. Marcus hat nämlich in seiner Schule den Ruf eines kauzigen Außenseiters und obwohl Marcus und Will nicht unterschiedlicher sein könnten, werden sie nach und nach Freunde. Will hilft Marcus dabei „cool“ zu werden indem er ihm die Jugendkultur beibringt. Hierbei stellt Will fest, dass er selbst nicht mehr zu dieser Kultur gehört und zu alt für sie geworden ist. Will entwickelt sich dabei von einem orientierungslosen, unreifen Jungen hin zu einem verantwortungsbewussten, beziehungsfähigen, erwachsenen Mann. Marcus wandelt sich vom Außenseiter, der sich ständig Sorgen um seine suizidgefährdete Mutter machen muss, zum selbstbewussten Teenager, der sich in seinem Umfeld behaupten kann und selbst aus einem scheinbar katastrophalen Auftritt beim Talentwettbewerb der Schule mit Wills Hilfe noch das Beste macht und sich Anerkennung verdient.

Unterschiede zwischen Buch und Film


Im Buch wird die Jugendkultur vor allem durch Nirvana und Kurt Cobain dargestellt. Im Film wird dieses durch Rapkultur ausgetauscht. Der Titel des Buches (angelehnt an den Nirvana -Song "About a girl") scheint vordergründig dem Jungen Marcus gewidmet, ist jedoch nicht minder zutreffend für den großen Jungen Will, der eine noch wesentlichere Wandlung durchläuft.

Zusätzlich wird durch diese Rap-Kultur auch das Verhältnis von Marcus zu seiner Wunschfreundin Ellie entstellt, da deren Outfit wesentlich besser zu Nirvana passt.

Ein Handlungsstrang des Buches wird im Film nicht thematisiert. Marcus reist nach Cambridge, um seinen Vater zu besuchen, Ellie begleitet ihn. Es ist der Tag nach Kurt Cobains Selbstmord und Marcus möchte nicht, dass Ellie davon weiß, da er ihre gemeinsame Reise in Gefahr sieht und Ellie vor Trauer beschützen möchte. Ellie weiß jedoch bereits vom Tod ihres Idols, steigt bei einem Zwischenstop des Zuges einfach aus und kündigt an, sich nun zu betrinken. Die beiden landen schließlich auf eine Polizeiwache, nachdem Ellie eine Schaufensterscheibe einwirft, da sie vermutet, dass ein dahinter aufgestellter lebensgroßer Pappaufsteller von Curt Cobain dort nur platziert wurde, um Profit aus Cobains Tod zu schlagen. Ellies Mutter, Fiona und Will holen Ellie ab, Marcus wird von seinem Vater und dessen neuer Freundin abgeholt. Marcus redet sich mit seinem Vater aus und erkennt, dass er keinen Vater benötigt, so lange er Menschen um sich herum hat, mit denen er sich austauschen kann und selbstbewußt über seine Sorgen und Ängste reden kann.

Kritiken


  • Laut Filmstarts.de ist About a Boy charmant, komisch, traurig und very british.
  • Filmspiegel.de urteilt: ...kongeniale Adaption einer Nick Hornby-Vorlage mit tollen Darstellern.

Auszeichnungen


Der Film wurde für einen Oscar als beste Umsetzung eines Drehbuches nominiert.

Weblinks


Filmtitel | Filmtitel 2002 | Britischer Film | Literaturverfilmung

About a Boy | Pour un garçon | Un ragazzo | Om en pojke

 

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