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Beim Prozess der Abmischung (auch Mix oder Mix-Down) während der Audioproduktion bzw. Musikproduktion werden alle Tonaufnahmen eines Titels zusammengestellt, analog und/oder digital bearbeitet und zu einem oder mehreren Summensignalen (englisch Stems) für die letzte kreative Stufe, dem Mastering, zusammengemischt.

Die Summensignale sind heutzutage entweder in Stereo (z.B. Audio-CD) oder Surround (z. B. Filmproduktion), je nach Bestimmung der Produktion.

Bei der Abmischung wird der Klang einer Produktion festgelegt. Neben dem Hinzufügen von Effekten, wie zum Beispiel Filter, Equalizer und Raum- und Halleffekten, werden die Tonspuren im Stereofeld beziehungsweise im Surroundfeld positioniert und die Lautstärke der Instrumente untereinander balanciert. Insbesondere wird die Balance der Lautstärke zwischen Rhythmusgruppe, Backgroundinstrumenten und Backgroundgesang und Leadinstrumenten und Leadgesang festgelegt.

In der Regel wird nur ein Summensignal erzeugt. Durch Aufteilung in mehrere Signale wird aber der Spielraum für eventuell nötige Klangkorrekturen beim Mastering deutlich erhöht, da solche Korrekturen meistens auch die Balance der Instrumente verändern.

Siehe auch


Tonaufnahme | Mastering | Tonstudio

Tonbearbeitung | Musikproduktion

Audio mixing | Mezcla (audio) | Mixage audio | ミキシング | Ljudmix

 

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