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Abenteuerromane sind fiktive Erzählungen, in denen ein oder mehrere Abenteuer bestanden werden müssen.

Das Grundprinzip eines Abenteuerromans basiert darauf, dass ein Held aus seiner alltäglichen Welt in eine fremde, gefährliche Welt aufbricht, in der er bei Lebensgefahr allerlei Proben zu bestehen hat. Ziel seiner Reise ist meist die Rettung einer Person oder seiner eigenen Welt, aus der er aufgebrochen ist. In der Regel wird ein Abenteuerroman aus Sicht des Helden erzählt, der das Gute verkörpert und oft gegen finstere Mächte oder das Böse kämpft und letztlich gewinnt.

Der Abenteuerroman hat seinen Ursprung in den Schelmenromanen und Räuberromanen des 17. und 18. Jahrhunderts, die wiederum auf die Ritterepik des Mittelalters zurückgehen. Doch bereits die Werke Homers können als Vorläufer des Abenteuerroman angesehen werden.

Zu den bekanntesten Abenteuerromanautoren des 19. Jahrhunderts gehören Jules Verne und Karl May. Jules Verne versetzt seine Protagonisten in eine Welt technischer Neuerungen und Abenteuer, Karl May bereist als fiktiver Ich-Erzähler den US-amerikanischen Westen und den Orient. Weniger bekannt als diese zwei Autoren, während ihrer Lebenszeit aber weit gelesen, waren der französische Autor Gustave Aimard und der Italiener Emilio Salgari.

Siehe auch


Literatur


  • O. F. Best: Abenteuer. Wonnetraum aus Flucht und Ferne. Geschichte und Deutung. Frankfurt am Main, 1980.
  • V. Klotz: Abenteuer-Romane: Sue, Dumas, Ferry, Retcliffe, May, Verne. München, 1979.
  • Maurizio Poggio: Abenteuer-Roman: Platzwechsel.

Weblinks


Abenteuerroman | Literaturgattung

 

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