Carlo Abarth (* 15. November 1908 in Wien; † 24. Oktober 1979; eigentlich Karl Abarth) war ein in Italien lebender österreichischer Motorradrennfahrer und Unternehmer.
Er machte sich vor allem als Automobiltuner einen Namen. In seinem Unternehmen, der 1949 in Turin gegründeten Abarth & Co, wurden in den 1950er und 1960er Jahren viele Fahrzeuge von Fiat, Simca und Alfa Romeo renntauglich gemacht oder für begeisterte Privatleute leistungsgesteigert.
Außerdem baute er insbesondere bei Bergrennen erfolgreiche kleine Rennsportwagen mit 1000 bis 2000 Kubik, die u.a. von 1962 bis 1965 von Hans Herrmann als Werksfahrer bewegt wurden.
Teils durften auch Serienfahrzeuge (die leistungsstärksten Versionen) aufgrund von Vereinbarungen seinen Namen tragen; bekannt wurden die Autobianchi-Kleinwagen (eine FIAT-Tochtergesellschaft).
Legendär sind bis heute unter Autokennern die 600er und 770er FIAT-Renner aus der Hand Carlo Abarths.
Bekannt unter seinem Namen waren auch in den 60er und noch bis in die 70er Jahre die Auspuffanlagen aus seiner Fertigung.
Mann | Motorrad-Rennfahrer | Sportler (Österreich) | Geboren 1908 | Gestorben 1979
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