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ANSDAPO war eine im Jahr 2005 verbotene Neonazi-Kameradschaft. Das brandenburgische Innenministerium verbot sie wegen "geistiger Nähe zum Nationalsozialismus". Sie pflegte einen freundschaftlichen Umgang mit der als kriminelle Vereinigung eingestuften Rechtsrockband Landser. Prominentestes Mitglied der Kameradschaft war Falko Hesselbarth, der Sohn von Liane Hesselbarth, der brandenburgischen DVU-Fraktionsvorsitzenden im dortigen Landtag.

Mitglieder von ANSDAPO sind mehrfach polizeilich aufgefallen; Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz sind anhängig. Im Jahr 2004 wurde unter dem Namen Alternative Nationale Strausberger Dart-, Piercing und Tattoo-Offensive ein Verein gegründet, der als Tarnorganisation fungieren sollte. Die - beantragte - Eintragung ins Vereinsregister ist nicht erfolgt.

Siehe auch


Rechtsextreme Organisation oder Vereinigung

 

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