Asset-backed Commercial Paper Asset Backed Commercial Paper ist eine Anwendung der Verbriefung auf Forderungen aus Lieferung, Leistung oder Leasing-Verträgen. Originatoren erhalten für den Verkauf ihres Portfolios an derartigen Forderungen Liquididät. Diese werden dabei an ein sog. Conduit verkauft, welches Wertpapiere emmittiert. Dabei handelt es sich um sog. Commercial Papers, also Wertpapiere mit einer Fälligkeit von typischerweise 90 - 180 Tagen. Die gewählte Fälligkeit hängt vom Barwert bzw. der Umlaufgeschwindigkeit der zugrundeliegenden Forderungen ab.
Zum Fälligkeitstermin muss der Verkäufer die Forderungen realisiert (eingezogen) haben und kann diese an die Investoren transferieren. Normalerweise werden diese Conduits von größeren Banken betreut, die notfalls auch Liquidität für die Zahlungsverpflichtungen offerieren können, falls es zu Zahlungsverzögerungen kommt.