| Gesamtlänge | 208 km | |
| Bundesländer | Niedersachsen Hessen Thüringen Sachsen-Anhalt Sachsen | |
| Tourist information.jpg | Belantis Vergnügungspark | |
Seit 2005 ist etwa die Hälfte der Strecke befahrbar, bis Ende 2006 soll die Autobahn bis auf zwei Teilstücke (Breitenworbis bis Bleicherode und Lutherstadt Eisleben bis Dreieck Halle-Süd) freigegeben sein. Seit dem 29. Mai 2006 ist zudem ein weiteres Teilstück zwischen den Anschlussstellen Leipzig-Südwest und Leipzig-Süd für den Verkehr freigegeben. Ebenso erhielt der Belantis Vergnügungspark Leipzig eine eigene Autobahnabfahrt, welche den Namen „Leipzig Neue Harth“ trägt. Die neue Strecke kommt vor allem den vielen Anreisenden zur Fußball-WM zugute, welche dann sowohl über die A 9 bzw. A 14 als auch über die neue A 38 zum Leipziger Zentralstadion gelangen.
Folgende Teilstücke sind bereits fertiggestellt (Stand 29. Mai 2006): Dreieck Drammetal–Friedland, Leinefelde–Breitenworbis, Wipperdorf über Nordhausen und Sangerhausen bis nach Lutherstadt Eisleben, Dreieck Halle-Süd über Merseburg, Leuna, Lützen, Leipzig-Südwest, Leipzig Neue Harth / Belantis Vergnügungspark bis zum Kreuz Leipzig-Süd, wo sich A 38 und B 2 kreuzen. Der Abschnitt Kreuz Leipzig-Süd bis Dreieck Parthenaue (A14) soll im August 2006 eröffnet werden.
Laut Bundesverkehrswegeplan 2003 betragen die Kosten für den Bau der Autobahn 1,0 Mrd. €. Umgerechnet auf die gebauten Kilometer, bedeutet dies 4,8 Mio. € pro Kilometer (Die Gesamtlänge beläuft sich auf rund 208 km). Für das Bundesland Sachsen-Anhalt betragen die Baukosten 279 Mio. €, für Sachsen 257 Mio. €, für Thüringen 373 Mio. € und für Niedersachsen 93 Mio €.
Die A 38 unterlag als „Verkehrsprojekt Deutsche Einheit“ einem besonderen Gesetz zur Beschleunigung der Planung. Die Bürgerbeteiligung wurde dabei stark reduziert. Die Planung und der Bau wurden weniger in Sachsen-Anhalt und Thüringen, aber besonders im niedersächsischen Abschnitt von starken Bürgerprotesten begleitet. Die erwartete Belastung durch Lärm von Ortsteilen der Gemeinde Friedland im Landkreis Göttingen (insbesondere von Reckershausen) führte zu einer starken Ablehnung der Autobahn in der Region und darüber hinaus, die sich auch in der durch das Land Niedersachsen lange Zeit versäumten Meldung des potentiellen FFH-Gebiets „Leineaue“ an die EU begründete.
Bundesautobahn | Verkehr (Niedersachsen) | Verkehr (Sachsen-Anhalt) | Verkehr (Sachsen) | Verkehr (Thüringen)
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"Bundesautobahn 38".
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