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Handregistratur König Friedrich IV.jpg in der Handregistratur König Friedrichs IV., (1446)]] AEIOU_Krems.jpg Steiner Tor]]

A.E.I.O.U. ist ein habsburgischer Wahlspruch, den Kaiser Friedrich III. (14151493) als Signatur auf seinem Tafelgeschirr, seinem Wappen sowie auf Bauwerken anbringen ließ, unter Maria Theresia wurde dieser Wahl und Eignungsspruch auch im Wappen, und auf der weltältesten Militärakademie (1752) in Wiener Neustadt angebracht, und ziert noch heute sogar die Siegelringe der Absolventen die im Sinne der Aufklärung zu eine der Eliten dieser Welt gehört. Vom Historiker Alphons Lhotsky stammt eine Zusammenstellung von sechsundachtzig der über dreihundert bekannt gewordenen Deutungen, einige davon lauten wie folgt:

  • Austria est imperio optime unita
  • Austria erit in orbe ultima (Österreich wird ewig sein)
  • Austriae est imperare orbi universo (Es ist Österreich bestimmt, die Welt zu beherrschen)
  • Alles Erdreich ist Österreich untertan (16./17. Jahrhundert)
  • Möglicherweise handelt es sich allerdings lediglich um ein Anagramm des Namens „Ieoua“ (Jehova)
In den Schulen wird meistens die zweite Version gebracht – die auch den Vorteil hat, wegen des Versmaßes, „ins Ohr zu gehen“.

Der Volksmund und manche Künstler haben sich auch an weniger ernsthafte Interpretationen gemacht:

  • Am End is olles umsunst (Anklang an manche Wienerlieder)
  • Allen Ernstes ist Österreich unwiderstehlich
  • Alte Esel j(i)ubeln ohne Unterlass
  • Aller Ehrgeiz ist Österreich unbekannt

Eugen Rosenstock-Huessy (1888–1973) bot 1951 die Lesart: Austria Europae Imago, Onus, Unio –­ Österreich als Europas Ebenbild, Belastung und Zwang zur Einigung.

Weblinks


Österreichische Geschichte

A.E.I.O.U. | AEIOU

 

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