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Das A-Netz war das erste Mobilfunksystem für Telefonie in der Bundesrepublik Deutschland. Es wurde von 1952 an von der Bundespost unter der Bezeichnung Öffentlicher Mobiler Landfunk eingeführt und existierte bis 1977. Es handelte sich um ein analoges Netz, bei dem die Gespräche handvermittelt wurden. Wurde der Funkbereich einer Landfunkstelle verlassen, so brach das Gespräch ab und musste neu aufgebaut werden.

Das Volumen, das die ersten Geräte einnahmen, war beträchtlich. Man musste ein Auto mit einem nicht allzu kleinen Kofferraum haben, um die notwendige Technik unterzubringen. Für die Personen, die sich schon damals ein Mobiltelefon leisten konnten (Wirtschaftsfunktionäre, Spitzenpolitiker) war es jedoch kein Problem, die Apparate im Kofferraum großer Limousinen einbauen zu lassen.

Technische Daten:

  • Frequenzbereich zwischen 156 MHz und 174 MHz
  • 15 handvermittelte Kanäle (im Endausbau über 100 Funkverkehrsbereiche mit zusammen über 300 Funkkanälen)
  • 50 kHz Kanalabstand
  • 10.500 Teilnehmer
  • Frequenzmodulation

Die Frequenzen wurden 1980, nach Abschaltung des A-Netzes, für ein erweitertes B-Netz, das B2-Netz, eingesetzt.

Weblinks


Mobilfunk | Funktechnik

A-Netz

 

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