| Gesamtlänge | 57 km | |
| Bundesländer | Niedersachsen | |
Der Bau des letzten, ca. 7 km langen Teilstücks zwischen Cremlingen und dem AK Wolfsburg/Königslutter wurde am 18. August 2005 symbolisch von der Staatssekretärin Angelika Mertens begonnen. Dieser Abschnitt soll dann 2009 fertiggestellt werden.
Noch völlig in der Planungsphase ist hingegen der Weiterbau ab Wolfsburg in Richtung Lüneburg.
In einer anderen Planung, der 2004 der Vorzug gegeben wurde, der sogenannten I- oder „Hosenträger“-Variante verläuft hingegen die A 14 nach Schwerin und die A 39 nach Lüneburg. Salzwedel soll dabei durch eine „leistungsfähige“ Bundesstraße, die B 190n, in Ost-West-Richtung an beide Autobahnen angebunden werden. Hierunter ist eine 2+1-Lösung zu verstehen. Bei dieser Variante ergeben sich zusammen mit der A 7 drei parallel verlaufende Autobahnen im Abstand von nicht einmal fünfzig Kilometern.
Aus der Diskussion geraten ist dagegen trotz eines Nutzen-Kosten-Faktors (NKF) von 3,5 die G-Variante, die auch den Bau der A 14 zwischen Magdeburg und Schwerin vorsah, aber als Anbindung von Lüneburg und Wolfsburg Bundesstraßen favorisierte. Die G-Variante hatte sich in der VUNO 1995 als beste Lösung herauskristallisiert, wurde aber aus politischen Gründen zugunsten der I-Variante (NKF 3,4) verworfen.
Ebenfalls parallel dazu wird momentan zwischen Braunschweig und Lüneburg die Bundesstraße 4 ausgebaut. Die ebenfalls für den vordringlichen Bedarf angemeldeten Ortsumgehungen zwischen Lüneburg und Uelzen an der B 4 (Melbeck = NKF 7,5 und Kirchweyhe = NKF 7,6) wurden zurückgestuft mit der Begründung, dass die A 39 diese Orte nachhaltig entlasten würde.
Die A 14 gemäß der H-Variante geht im April 2004 ins Raumordnungsverfahren, das im November 2004 mit einer Vorzugsvariante abgeschlossen sein soll. Die A-39-Verlängerung wird hingegen vermutlich auf unbekannte Zeit hinausgezögert.
Am Dreieck Braunschweig-Südwest folgt die südliche A 39 dem abzweigenden Strang. Der gerade Strang geht direkt in die A 391 über. Es existieren jedoch Planungen des Straßenbauamtes Wolfenbüttel zu einem Umbau, die vorsehen, die Teilstücke der A 39 direkt ineinander zu führen und den Abschnitt zwischen dem Dreieck BS Südwest und dem Kreuz BS Süd auf sechs Spuren zu verbreitern, weil es dort einen staugefährdeten Bereich handelt und dieser durch den Weiterbau in Richtung Wolfsburg durch den Durchgangsverkehr von z.B. Frankfurt a. M. und Kassel nach Berlin und Polen noch mehr belastet wird. Im Bundesverkehrswegeplan ist dieser Ausbau aber nur als „weiterer Bedarf“ eingestuft, was auf eine Realisierung nicht vor 2015 schließen läßt. Das Straßenbauamt Wolfenbüttel rechnet hingegen mit einer Fertigstellung zum Jahre 2010, finanziert durch das Land Niedersachsen.
Die A 395 beginnt nicht direkt am Kreuz BS Süd, sondern einige hundert Meter südlich davon. Die A 39 kreuzt genaugenommen die B 4.
Der Förderturm des stillgelegten Bergwerkes und geplanten Atommüllendlagers Schacht Konrad ist von der Autobahn aus gut zu erkennen.
Bundesautobahn | Braunschweig | Lüneburg | Verkehr (Niedersachsen) | Wolfsburg
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"Bundesautobahn 39".
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