9 Songs ist ein sehr expliziter Liebesfilm von Michael Winterbottom: Sex, Eis und Live-Musik.
Handlung
Matt ist per Flugzeug auf dem Weg zu seinem Arbeitsplatz in der Eiswüste der
Antarktis. Er erinnert sich an die zurückliegenden Monate: an die Zeit, die er zusammen mit Lisa verbracht hatte. Lisa, eine Austauschstudentin, die sich ein Jahr lang in London aufhielt und dann wieder zurück nach Amerika ging, hatte er bei einem Rock-Konzert kennen gelernt. Die beiden verlieben sich, besuchen in London neun Konzerte bekannter Rock-Gruppen und haben Sex. Die Aufnahmen der Konzerte sind in Musikvideo-Manier geschnitten und wechseln sich in rascher Folge mit den sexuellen Begegnungen der beiden Handelnden ab. Die Sexszenen sind realistisch und steigern sich bis hin zu einer halbnah gefilmten Ejakulation. Jedoch unterscheidet sich
9 Songs stark von konventionellen Hardcore-Filmen, die eher auf Perversitäten hin ausgelegt sind anstatt auf wirklichkeitsnahen Sex. Die Freigabe ab 16 Jahren erscheint als sehr großzügig gewählt, spiegelt aber eine fortschreitende Offenheit der modernen Gesellschaft hinsichtlich einer unverdeckten Darstellung von Sexualität wider.
Die 9 Songs
Kritiken
3sat lobt den Film als „mutiges Experiment“:
*
Die Berliner taz ist hingegen skeptisch: *
konkret schrieb im Februar 2005:
Auszeichnungen
9 Songs hatte bei den HOFER-FILMTAGEN (27. - 31. Oktober 2004) Deutschland-Premiere.
Weblinks
Filmtitel | Filmtitel 2004 | Musikfilm | Liebesfilm | Britischer Film | Independentfilm | Pornofilm | 9 Songs (film) | 9 Songs