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8 Mile ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 2002. Er entstand unter der Regie von Curtis Hanson. In der Hauptrolle spielt der Rapper Eminem in seiner ersten Kino-Rolle den jungen weißen Rapper Jimmy Smith Jr. aka „Rabbit“.

Filmtitel


Eight Mile Road ist eine Straße, die die überwiegend von Schwarzen bewohnte Automobilstadt Detroit von den zu 99 % von Weißen bewohnten Vororten im Norden der Stadt trennt. Der Begriff 8 Mile wird so zum Synonym für soziale und kulturelle Barrieren, die nur schwer zu überwinden sind.

Handlung


Für Jimmy „Rabbit“ Smith Jr. besteht die einzige Möglichkeit aus seinem tristen Alltag aus Langeweile und Gewalt auszubrechen im Hip-Hop. Geboren in der Vorstadthölle Detroits, lebt er mit seiner Mutter und der kleinen Schwester in einem Wohnwagen auf der „weißen“ Seite von 8 Mile, um Geld für ein Demotape zu sparen. Von der „schwarzen“ Seite nur als Hobby-Rapper verspottet, hat er doch nur ein Ziel: Den Gewinn des Battle-Raps im Club seines Freundes Future. Er blamiert sich beim ersten Versuch, da ihm schier die Worte fehlen. Im Job läuft es auch nicht gut. Außerdem verlässt seine Freundin ihn, sie gibt vor, schwanger zu sein. Erst als er Alex kennen lernt, scheint sein Leben wieder in geordnetere Bahnen zu verlaufen. Nun bietet sich auch eine neue Chance beim Battle, die Rabbit dieses Mal nutzen kann.

Autobiografie

Die Parallelen zu Eminems eigener Biographie sind offensichtlich, jedoch war unter den Rezensenten und in der Musikpresse umstritten, inwieweit der Film als autobiographisch gelten kann. Eminem selbst hat betont, dass die Handlung rein fiktiv sei.

Kritiken


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  • 8 Mile ist nun wirklich nicht das, was man erwartet, oder ich von diesem Film erwartet habe. Es ist nicht die Lebensgeschichte des Rappers Eminem, sondern nur ein kurzer Ausschnitt aus dem Leben eines jungen Mannes, in dem dessen Herkunft und ersten Schritte als Rapper gezeigt werden. Die Stimmung des Filmes ist in den Fights meiner Ansicht nach eher mit Rocky zu vergleichen, als mit anderen Filmen, die sich offenkundig mit dem Thema „Rap“ und dem ursprünglichen Umfeld dieser Musik befassen. (...) Ein guter Film, nicht nur für Eminem-Fans, sondern auch für seine Gegner, oder vielleicht sogar gerade für die?“ - (Alexander „Heinz“ Jachmann, Zelluloid.de)

  • Curtis Hanson predigt in 8 Mile keinen immer wieder gekäuten ideologiebefrachteten Individualismus à la „Jeder kann, wenn er nur will“. Er predigt keinen Einzelaufstieg, auch wenn Eminem in gewisser Weise dafür stehen mag. Er dokumentiert weitgehend eine Welt, und zwar in Sympathie zu ihr, die uns verschlossen scheint und die doch zu dieser einen Welt dazu gehört. Sie ist nicht ein Produkt „von anderen“, mit denen wir nichts zu tun haben. Sie ist nicht vom Himmel gefallen oder aus der Hölle hochgestiegen, wie uns einige Ideologen des aufgestiegenen Teils der Einwohner der USA weismachen wollen. Da sehe ich das Verdienst dieses Films. Dass Hanson gleichzeitig Kompromisse macht und machen musste, mag man ihm ankreiden. Aber wer kann gegen Hollywood schon an?“ - (Ulrich Behrens, Filmzentrale)

  • „'Juhu, jetzt fängt der nächste Sänger an sich einzubilden er könne Schauspielern!' So oder so ähnlich waren meine Gedanken, als ich erfahren habe, dass nun auch Eminem sich als Hauptdarsteller eines Films versucht. Doch das änderte sich schnell, als ich das erste mal den Trailer gesehn habe, denn der sah echt nicht schlecht aus und die Tatsache, dass L.A. Confidential-Regisseur Curtis Hanson hier Regie führt hatte mir doch ein wenig Hoffnung gegeben. Zurecht, denn 8 Mile ist nicht nur ein Pseudowerbefilm für Sänger Eminem, sondern ein wirklich gutes Drama. Die Story kennt man aus anderen Filmen, doch das was den Film hier ausmacht sind die äußerst gelungenen Charaktere und auch die Art wie das ganze Inszeniert wurde!“ - (Daniel Licha, filmfacts.de)

  • „Was mir sehr gefallen hat ist die Tatsache, dass 8 Mile kein reiner Rapfilm ist. Primär wird hier das Leben von Jimmy erzählt, in dem Musik nun mal eine sehr wichtige Rolle spielt Trotzdem vermittelt der Film einen Eindruck von den Wurzeln des Hip Hop, dem Leben der Menschen, denen Rap das wichtigste ist. Man bekommt eine Ahnung und einen Hauch von Verständnis davon was hinter dem ganzen „Mother fucking“ wirklich steckt: z.B. ein Weg, mit Wut und Aggression umzugehen. Curtis Hansons Bemühen um Authentizität scheint geglückt. Wie nah dieser Film allerdings wirklich an die Realität kommt können wohl nur Menschen beurteilen, die wirklich in solchen Vororten aufgewachsen sind.“ - (Anne Meyers, moviegod.de)

Auszeichnungen


Weblinks


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