Politik und Weltgeschehen
- 30. April: Der ostgotische König Theodahad, der seine Cousine und Königin Amalasuntha in Ravenna hatte festsetzen lassen, lässt sie auf der Insel Martana im Bolsenischen See im Bad erwürgen. Dies nimmt der oströmische Kaiser Justinian I. zum Anlass, im Ostgotenreich einzufallen: der Versuch Theodahads, den Krieg dadurch aufzuhalten, dass er den neuen Papst Agapet I. nach Konstantinopel schickte, erwies sich also als erfolglos. Während sein Feldherr Mundus in Dalmatien Salona erobert, im übrigen aber wenig erfolgreich ist, gelingt es Belisar, mit einer Elitetruppe von nur 7.500 Mann Sizilien zu erobern und bald darauf bei Neapel zu landen
- 13. Mai: Nach dem Tod von Johannes II. wird Agapet I. neuer Papst und am 3. Juni inthronisiert
- Neuer Patriarch von Konstantinopel nach dem Tod von Epiphanios wird Anthimos I., ein Monophysit, der von Kaiserin Theodora unterstützt, aber vom katholischen Klerus abgelehnt wird
- Es werden weltweit Kälteeinbrüche, Dürren und Dämmerung am ganzen Tag verzeichnet; siehe Klimaveränderungen von 535–536
- Das Patriarch von Alexandria veranlasst die Schließung der heidnischen Kultstätten in Ägypten, darunter der Isis-Tempel in Philae
- Senka wird 28. Kaiser von Japan
- Abraha erhebt sich gegen die Fremdherrschaft Aksums in Jemen und regiert dort als weitgehend unabhängiger König
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