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2005
Liste der Staatsoberhäupter 2005 · Literaturjahr 2005 · Filmjahr 2005 · Fernsehjahr_2005
Jahreswidmungen
Personen
Initiativen
Artenschutz
Politik
Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
- 1. Juni: Auch die Niederländer stimmen gegen die EU-Verfassung
- 25. Juni: Im Iran gewinnt der erzkonservative Teheraner Bürgermeister Mahmud Ahmadinedschad überraschend die Präsidentenwahlen. Beobachter befürchten nun ein Ende des Öffnungsprozesses, die USA zeigen sich aufgrund der Angst vor einer Ausweitung des iranischen Atomprogramms besorgt
Juli
August
September bis Dezember
- 13. September: Die deutsche Bundesregierung und der Verband der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) auf der einen Seite und die Gewerkschaft ver.di auf der anderen Seite vereinbaren den TVöD. Dieser Tarifvertrag löst ab dem 1. Oktober die bisherigen Tarifverträge BAT, BMT-B und BMT-G ab. Für die Angestellten der deutschen Bundesländer gilt der BAT weiter
- 18. September: (Vorgezogene) Wahl zum deutschen Bundestag (CDU/CSU bilden die stärkste Fraktion. Weitere Parteien: SPD, FDP, Die Linkspartei.PDS, Bündnis 90/Die Grünen) (siehe Bundestagswahl 2005)
- 10. Oktober: Die beiden stärksten Fraktionen im neuen deutschen Bundestag, CDU/CSU und SPD, einigen sich auf eine große Koalition. Angela Merkel soll erste deutsche Bundeskanzlerin werden
- 18. Oktober: Konstituierende Sitzung des 16. Deutschen Bundestages in Berlin, als neuer Bundestagspräsident wurde Norbert Lammert gewählt
- 24. Oktober: Aung San Suu Kyi, birmesische Friedensnobelpreisträgerin befindet sich nun insgesamt 10 Jahre unter Hausarrest der Militärdiktatur
- 27. Oktober: In Frankreich sterben zwei Jugendliche bei der Verfolgung durch die Polizei, siehe: Unruhen in Frankreich 2005
- 12. November: Die Große Koalition veröffentlicht ihr Koalitionspapier
- 22. November: Dr. Angela Merkel (CDU) wird vom Bundestag zur ersten Bundeskanzlerin in der Geschichte Deutschlands gewählt
- 25. November: Im Irak wird erstmals eine Deutsche, die 43-jährige Archäologin Susanne Osthoff aus Bayern, entführt
- 8. Dezember: Der Rote Kristall wird als neues Symbol der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung angenommen
Terroranschläge und Kriege
- 2. Januar: In Balad, 80 Kilometer nördlich von Bagdad, haben zwei Selbstmordattentäter 19 Menschen getötet und sechs verletzt
- 8. Januar: Bei einer Explosion einer Autobombe vor dem US-Hauptquartier in Bagdad sind min. 25 Menschen getötet worden rund 100 verletzt worden
- 14. Januar: Im Gaza-Streifen sprengten sich drei Selbstmordattentäter in die Luft. Sechs getötete Israelis.
- 18. Januar: Die radikal-islamischen Hamas verübt einen Selbstmordanschlag nahe Gusch Katif im südlichen Gaza: 1 getöteter Israeli, 3 Verletzte
- 29. Januar: Durch eine Landmine der Taliban sind in Südwestafghanistan neun Soldaten getötet worden
- 29. Januar: Einen Tag vor den Wahl im Irak wurden bei mehreren Anschlägen 11 Menschen getötet und 4 verletzt
- 31. Januar: In Spanien wurden 2 Menschen verletzt bei einem Bombenanschlag der ETA in Denia, nahe Alicante
- 5. Februar: In Basra sind bei einer Bombenexplosion vier irakischen Soldaten getötet worden und einer wurde schwer verletzt
- 8. Februar: Bei einem Anschlag auf ein Rekrutierungsbüro der irakischen Armee in Bagdad sind min. 21 Menschen getötet und min. 27 weitere Personen verletzt worden
- 9. Februar: In Madrid wurden 42 Menschen verletzt bei einem Anschlag der ETA vor der Eröffnung der Internationalen Kunstmesse ARCO
- 14. Februar: Bei einer Autobombenexplosion vor einer schiitischen Moschee in Balad Rus, 75 km nord-östlich von Bagdad sterben 14 Menschen und 20 werden verletzt
- 14. Februar: Rafik Hariri, libanesischer Ex-Ministerpräsident, wird durch einen Autobombenanschlag in Beirut (Libanon) getötet. Weitere 16 Menschen sterben, etwa 120 werden verletzt. Im Anschluss demonstrieren mehrere Hunderttausend gegen die syrischen Besatzer
- 18. Februar: Ca. 30 Menschen werden bei einem Anschlag auf eine schiitische Moschee in Bagdad getötet
- 19. Februar: Bei drei Anschlägen in Bagdad und Bakuba wurden 7 Menschen getötet und mehr als 35 weitere verletzt
- 24. Februar: Anschlag mit einer Autobombe in Tikrit. Min. 15 Tote und 20 Verletzte
- 25. Februar: 9 UN-Soldaten aus Bangladesh werden in einem Hinterhalt in dem Ituri-Distrikt (DR Kongo) getötet, min. 11 weitere verletzt
- 27. Februar: Anschlag in Tel Aviv (Israel). 4 Tote, 50 Verletzte. Israel macht Syrien verantwortlich
- 28. Februar: Bei einem Autobombenanschlag in der irakischen Stadt Hilla sterben mind. 132 Menschen, 130 werden verletzt
- 2. März: Mehrere Anschläge im Irak. 11 Tote
- 2. März: UN-Soldaten töten rund 30 Kilometer von Bunia (DR Kongo) 50 Milizionäre
- 19. März: In der südwestpakistanischen Stadt Fatahpur sterben bei einem Bombenanschlag auf schiitische Pilger 39 Menschen
- 20. März: Bei einem Anschlag in Doha (Katar) stirbt ein Mensch
- 22. März: In der Nähe von Tikrit werden bei Kämpfen zwischen US-amerikanischen und irakischen Streitkräften einerseits und Aufständischen andererseits ca. 100 Menschen getötet
- 27. März: Bei einem Autobombenanschlag in Beirut sterben 2 Menschen
- 6. April: Bei Kämpfen zwischen Regierungssoldaten und schiitischen Rebellen im Nordwesten des Jemen, die bis zum 7. April andauern, sterben über 70 Menschen
- 7. April: Im Westen Nepals sterben bei Kämpfen zwischen Regierungssoldaten und maoistischen Rebellen mehrere hundert Menschen
- 7. April: Bei einer Bombenexplosion in einem Basar in Kairo (Ägypten) sterben 3 Menschen und 17 werden verletzt,
- 9. April: Bei einem Sprengstoff-Attentat südlich von Bagdad (Irak) wurden 15 Menschen getötet
- 14. April: Bei Anschlägen in Kirkuk, Bakuba, Tikrit und Bagdad (Irak) wurden mehr als 20 Menschen getötet
- 16. April: Bei Anschlägen in Bakuba und anderen Städten im Irak starben mindestens 14 Menschen
- 21. April: Im Tigris (Irak) werden die Leichen von ca. 50 Menschen entdeckt, vermutlich aus der Ortschaft Madain. In der Stadt Haditha entdeckten Anwohner 19 weitere Leichen; 8 weitere Menschen sterben bei verschiedenen Anschlägen in Bagdad
- 22. April: Bei einem Abschuss eines Hubschraubers nördlich von Bagdad im Irak sterben 11 Menschen, davon 6 Amerikaner
- 30. April: Nachdem der Sieg von Faure Gnassingbé bei Präsidentschaftswahlen im Togo von der Opposition nicht anerkannt wurde, starben bei Unruhen in den letzten Tagen über 100 Menschen
- 30. April: Bei einem Anschlag in Kairo (Ägypten) stirbt ein Mensch. Zwei Frauen beschießen einen Touristenbus, keine Toten
- 1. Mai: Bei 6 Anschlägen in Bagdad (Irak) sterben 14 Menschen
- 2. Mai: Durch einen Selbstmordattentat auf einen Trauerzug in Tal Afar (Irak) sterben 25 Menschen und ca. 50 werden verletzt
- 4. Mai: Bei einem Anschlag in Erbil (Irak) sterben 60 Menschen und ca. 200 verletzt
- 5. Mai: Bei verschiedenen Anschlägen im Irak wurden mindestens 20 Menschen getötet
- 6. Mai: Bei mehreren Anschlägen in Bagdad, Tikrit und Suweira wurden mindestens 73 Menschen getötet
- 7. Mai: Durch einen Bombenanschlag in Bagdad sind 17 Menschen getötet worden. In den letzten sieben Tagen starben knapp 300 Menschen bei Anschlägen im Irak
- 27. Juni: Bei dem Absturz eines Helikopters der US-Armee bei Taji/Irak sterben beide Piloten
- 7. Juli: Terroranschläge in London fordern mindestens 50 Tote und 700 Verletzte. An U-Bahn-Stationen, sowie Busstationen wurden die Bombenanschläge verübt
- 12. Juli: Ein Selbstmordanschlag in Netanja (Israel) tötet drei Personen, etwa 30 werden verletzt
- 12. Juli: Ein Bombenanschlag auf den libanesischen Verteidigungsminister in Beirut tötet zwei Personen, er selbst und mehrere seiner Begleiter werden verletzt
- 12. Juli: Bei einem Überfall bewaffneter Angreifer auf ein Dorf im Norden Kenias werden 76 Personen getötet, darunter 22 Kinder
- 13. Juli: Bei der Explosion des Fahrzeugs eines Selbstmordattentäters in Bagdad (Irak) sterben 26 Personen, darunter viele Kinder
- 13. Juli: Bei der Explosion einer Bombe in einer Moschee in Bakuba (Irak) sterben mindestens zwei Personen
- 15. Juli: Bei mehreren Selbstmordanschlägen in Bagdad sterben mindestens 17 Personen, dutzende weitere werden verletzt. Ziel der Anschläge waren meist Militärkonvois
- 16. Juli: Bei einem Anschlag auf einen Touristenbus in dem westtürkischen Ferienort Kuşadası sterben 4 Personen, 14 werden schwer verletzt
- 17. Juli: Bei einem Anschlag in Musajib (Irak) sterben mindestens 85 Personen, mehr als 130 werden verletzt
- 19. Juli: Bei einem Anschlag in Tschetschenien auf ein Polizeifahrzeug sterben 10 Personen
- 20. Juli: Bei einem Anschlag auf ein Rekrutierungsbüro in Bagdad sterben mindestens fünf Personen, dutzende werden verletzt
- 23. Juli: Bei einem Anschlag auf den ägyptischen Badeort Scharm el Scheich sterben mindestens 88 Personen, 110 werden verletzt
- 1. Oktober: Bei einem Selbstmordanschlag auf Bali sterben mindestens 22 Personen, mehr als 100 werden verletzt
- 29. Oktober: Bei einem Anschlag in Neu-Delhi sterben mindestens 61 Personen, mindestens 188 wurden verletzt
- 9. November: Selbstmordanschläge auf drei Hotels in Amman/Jordanien töten 57 Menschen
Katastrophen
- 8. Januar: Orkan über Nordeuropa. Betroffen sind Norddeutschland, Dänemark, Schweden und die baltischen Staaten. Mehrere Tote. In Schweden sind hunderte Haushalte einige Wochen lang ohne Strom
- 13. Februar: Nach schweren Unwettern und einem Bruch des Shakidor-Damms in Baluchistan (Pakistan) sind mindestens 350 Menschen getötet worden
- 21. Februar: Nach schweren Regenfällen in Kalifornien gab es viele Erdrutsche. Mindestens 9 Tote
- 22. Februar: Erdbeben der Stärke 6,4 mit Epizentrum in Sarand (Iran). Mehr als 420 Tote, 1000 Verletzte
- 22. Februar: Nach anhaltenden Schneefällen sind bei mehreren Lawinen im pakistanischen und indischen Teils Kaschmirs sowie Afghanistan mehr als 1000 Menschen getötet worden
- 24. Februar: Die berühmten Wissower Klinken der Kreideküste auf der Insel Rügen nördlich von Sassnitz stürzen verwitterungsbedingt in die Ostsee
- 19. März: Bei Lohme (Insel Rügen) bricht die Steilküste auf 100 m Länge und 200 m Breite ab. Ein Betreuungsheim für Suchtkranke entgeht nur knapp einer Katastrophe. Die Bruchkante verläuft nur 2,5 m vor dem Haus
- 28. März: Erdbeben der Stärke 8,7 vor der Küste Nord-Sumatras. Etwa 1300 Tote und mehrere hundert Verletzte. In Erinnerung an das verheerende Seebeben vom 26. Dezember 2004 bricht in weiten Teilen der Region Panik aus
- 30. März: Explosion eines Wohn- und Geschäftshauses in Einbeck. Ein Großfeuer nach der Explosion zerstört 5 wertvolle Fachwerkhäuser. Drei Feuerwehrleute und 1 Polizist werden zum Teil schwer verletzt. Vermutlich gab es einen Toten. Es wird Brandstiftung vermutet
- 15. April: Am Morgen sind bei einem Feuer in einem Hotel im Zentrum von Paris (Frankreich) 20 Menschen ums Leben gekommen, unter ihnen zehn Kinder
- 25. April: Bei einem Zugunglück in Amagasaki nahe Osaka (Japan) sterben 75 Menschen und mehrere hundert werden verletzt
- 27. Juni: Im afghanischen Kundus kamen zwei Bundeswehrsoldaten bei einem Unfall ums Leben. Beim Aufladen auf einen Lastwagen explodierten Teile von Munition
- 6. Juli: Der Hurrikan Dennis verwüstet Haiti und Kuba. Mindestens 28 Menschen sterben
- 13. Juli: Bei einem Zugunglück in Süd-Pakistan, in das insgesamt drei Züge verwickelt sind, sterben mindestens 120 Menschen, mehrere hundert werden verletzt
- 14. Juli: Der Hurrikan Emily verwüstet Grenada und zieht weiter in Richtung Jamaika
- 14. August: Absturz einer zyprischen Passagiermaschine mit 115 Passagieren und sechs Besatzungsmitgliedern an Bord vor Athen. Alle Insassen sterben
- 16. August: Ein kolumbianisches Passagierflugzeug der West Caribbean Airways mit 160 Menschen an Bord stürzt in Venezuela ab. Es gibt keine Überlebenden
- 24. August: Eine Boeing 737-200 der peruanischen Fluggesellschaft Tans muss auf dem Inlandsflug von Lima nach Pucallpa wegen eines Unwetters notlanden. Dabei sterben 43 der 100 Menschen an Bord
- 24. August: Hochwasser in den Voralpen 2005
- 29./30. August: Der Hurrikan Katrina richtet schwere Verwüstungen im Süden der USA an. Besonders betroffen ist die Stadt New Orleans, die größtenteils überschwemmt wurde. Es kam auch zu zahlreichen Todesopfern
- 1. September: Taifun Talim tötet etwa 105 Menschen in China und Taiwan und richtet größere Verwüstung an
- 6. September: Taifun Nabi tötet mehr als 21 Menschen und richtet Verwüstung in Japan, Südkorea und auf den Philippinen an
- 18. bis 26. September: Hurrikan Rita, der stärkste Hurrikan seit Beginn regelmäßiger Aufzeichnungen Mitte des 19. Jahrhunderts tobt im Golf von Mexiko, zugleich war er der drittstärkste Hurrikan auf dem Atlantik, der je beobachtet wurde. Am 24. erreicht er an der Grenze zwischen Texas und Louisiana bei der Stadt Sabine Pass die US-amerikanische Küste
- 8. Oktober: Ein Erdbeben der Stärke 7,6 nordöstlich von Islamabad (Pakistan) richtet schwere Verwüstungen an, mindestens 30.000 Tote allein im pakistanischen Teil von Kaschmir. Auch Indien und Afghanistan sind betroffen
- 13. November: Nach dem Chemieunfall von Jilin muss die Stadt Jilin teilweise evakuiert werden. Der Songhua Jiang, ein Fluss der die Region mit Trinkwasser versorgt, wird verseucht
- 5. Dezember: Erdbeben am Tanganjikasee, Kongo
- 12. Dezember: Explosion eines großen Treibstofflagers (Depot Buncefield) nördlich von London mit 46 Verletzten
Wissenschaft und Technik
Religion und Gesellschaft
Kultur
Wirtschaft
- 1. Januar: Währungsreform in der Türkei; sechs Nullen werden gestrichen und aus der Lira wird die Neue Türkische Lira
- 13. Januar: In Sachsen werden bis 2009 rund 7500 Lehrerstellen abgebaut
- 25. Januar: Infineon schließt 3 Halbleiterwerke in Berlin, München und Longmont (USA). Ca. 350 Arbeitsplätze, davon 280 in Deutschland, gehen voraussichtlich verloren.
- 28. Januar: Opel will eventuell den neuen Astra im Werk Bochum fertigen, allerdings wird ein Gehaltsverzicht der Mitarbeiter von ca. 20–25% erwartet
- 27. Januar: In Brandenburg werden bis 2009 rund 900 Stellen im Polizeidienst abgebaut
- 28. Januar: Siemens kündigt an 1350 Stellen in der Festnetzsparte Communications zu streichen
- 1. Februar: Die Walter Bau AG, der viertgrößte Baukonzern in der Bundesrepublik mit rund 9.400 Mitarbeitern, meldet Insolvenz an
- 3. Februar: Trotz eines Rekordgewinns 2004 streicht die Deutsche Bank ca. 6400 Stellen (davon 1920 in Deutschland). 1200 neue Stellen sollen in Niedriglohnstandorten neu geschaffen werden
- 8. Februar: Verhandlungen zwischen T-Mobile und ver.di beginnen. T-Mobile plant 2200 Stellen (davon 1200 in Deutschland) abzubauen. Bis zu 480 weitere Stellen sollen ausgelagert werden
- 17. Februar: Der Berliner Telefonanlagen-Spezialist DeTeWe baut mehr als 500 seiner 1380 Arbeitsplätze ab
- 18. Februar: Bis Herbst 2005 will die Firma Miele ca. 1000 Stellen abbauen (ca. 10 %). Rowenta kündigt 215 Mitarbeitern im Werk Erbach im Odenwald
- 20. Februar: SAP kündigt an 3000 neue Stellen (davon 600 in Deutschland) zu schaffen
- 23. Februar: Der Standort München des Chipkonzern Infineon wird geschlossen. 800 Arbeitsplätze gehen verloren
- 23. Februar: ifo Geschäftsklimaindex Februar: 95,4 (-0,9)
- 23. Februar: Die HypoVereinsbank kündigt erneut einen massiven Stellenabbau von ca. 2300 Stellen an (Gesamtzahl Beschäftigte: 26000)
- 25. Februar: Die Berliner Charite kündigt die Streichung von 2000 Stellen (von ca. 15000) bis 2010 an
- 25. Februar: Bei Opel werden bis Jahresende keine betriebsbedingten Kündigungen ausgesprochen. Ca. 4500 Mitarbeiter scheiden freiwillig aus
- 27. Februar: BASF plant eine neues Dienstleistungszentrum in Berlin mit ca. 600 Stellen. Berlin gewinnt damit gegen Bratislava
- 28. April: Nürnberg wird Metropolregion
- 23. März: ifo Geschäftsklimaindex März: 94,0 (-1,4)
- 31. März: Seit Beginn des Jahres sind etwa eine Viertel Million Arbeitsplätze abgebaut worden
- 6. April: Auf der Hauptversammlung von DaimlerChrysler haben Kleinaktionäre und Fondsgesellschaften Konzernchef Schrempp kritisiert
- 25. April: ifo Geschäftsklimaindex April: 93,3 (-0,7)
- 4. Mai: Die Firma IBM plant den Abbau von ca. 13.000 Stellen weltweit, davon ca. 2.500 in Deutschland
- 4. Mai: Die Norddeutsche Landesbank will bis Ende 2008 ihre Verwaltungskosten um 20 Prozent reduzieren, wodurch es zum Abbau von etwa 1800 Arbeitsplätzen kommen wird
- 5. Mai: Die Deutsche Post plant den Abbau von ca. 6000 Stellen, falls sie ihre Klage gegen Konkurrenten im Briefverteildienst verliert
- 12. Mai: Der Arbeitskreis Steuerschätzung geht von Steuermindereinahmen von mehreren Milliarden Euro bis 2008 für die öffentliche Hand aus
- 4. August: Der Verlagskonzern Axel Springer AG übernimmt Deutschlands größte Fernsehgruppe Pro Sieben Sat1. Der Kaufpreis beträgt rund 4,2 Milliarden Euro
- Oktober: Übernahme des Berliner Verlags, dem Herausgeber der Berliner Zeitung und des Berliner Kurier durch das Investmentunternehmen von David Montgomery
- 11. Dezember – Saudi-Arabien tritt als 149. Land der Welthandelsorganisation (WTO) bei
Sport
Musik
- 30. Januar: Prinz Haschim, Sohn von König Abdullah II. von Jordanien und Ranja von Jordanien.
- 8. April: Leah Isadora Behn, Tochter von Prinzessin Märtha Louise von Norwegen und Ari Behn
- 24. April: Emma Luana Ninette Sophie Gravin van Oranje-Nassau, Tochter von Prinz Johan Friso von Oranien-Nassau und Mabel Wisse Smit
- 31. Mai: Felicia Juliana Benedicte Barbara van Lippe-Biesterfeld van Vollenhoven, Tochter von Prinz Maurits und Prinzessin Mariléne der Niederlande
- 5. Juni: Irene Urdangarín Borbón, Tochter von Infantin Cristina von Spanien und Iñaki Urdangarin
- 26. Juni: Alexia Juliana Marcela Laurentien von Oranien-Nassau, Tochter von Prinz Willem-Alexander und Prinzessin Maxima von Oranje-Nassau
- 23. Juli: Georgina Maximiliana Tatiana Maria, Tochter von Prinz Constantin von Liechtenstein und Marie von Kalnoky
- 30. Juli: Carlos Morales, Sohn von Prinzessin Alexia von Griechenland und Carlos Morales
- 4. Oktober: Prinz Emmanuel Leopold Guillaume François Marie, Sohn von Kronprinz Philipp von Belgien und Prinzessin Mathilde d'Udekem d'Acoz
- 15. Oktober Prinz Christian Valdemar Henri John, Sohn von Kronprinz Frederik und Kronprinzessin Mary
- 31. Oktober: Prinzessin Leonor, Infantin von Spanien, Tochter von Kronprinz Felipe von Spanien und Prinzessin Letizia
- 4. November: Camilla Maria Katharina von Liechtenstein, Tochter von Prinzessin Tatjana und Philipp von Lattorf
- 3. Dezember: Prinz Sverre-Magnus von Norwegen, Sohn von Kronprinz Haakon von Norwegen und seiner Frau Mette-Marit
- 13. Dezember: Prinz Nicolas Casimir Marie, Sohn von Prinz Laurent von Belgien und Prinzessin Claire Coombs
- 13. Dezember: Prinz Aymeric Auguste Marie, Sohn von Prinz Laurent von Belgien und Prinzessin Claire Coombs
Dies ist eine Liste der bedeutendsten Persönlichkeiten, die 2005 verstorben sind. Für eine ausführlichere Liste siehe Nekrolog 2005.
Januar 2005
- 1. Januar: Willem Scholten, ehemaliger niederländischer Minister (* 1927)
- 10. Januar: Joséphine-Charlotte, ehemalige Großherzogin von Luxemburg (* 1927)
- 14. Januar: Rudolph Moshammer, deutscher Modemacher (* 1940)
- 17. Januar: Zhao Ziyang, chinesischer Reformpolitiker (* 1919)
- 17. Januar: Hansjoachim Walther, ehemaliger deutscher Bundesminister (* 1939)
- 19. Januar: Egon Wagenknecht, deutscher Forst- und Jagdwissenschaftler (* 1908)
- 20. Januar: Per Borten, ehemaliger norwegischer Ministerpräsident (* 1913)
- 23. Januar: Johnny Carson, US-amerikanischer Showmaster und Moderator (* 1925)
- 25. Januar: Netty Witziers-Timmer, niederländische Leichtathletin und Olympiasiegerin (* 1923)
- 29. Januar: Ephraim Kishon, Israelischer Satiriker und Autor (* 1924)
Februar 2005
- 2. Februar: Max Schmeling, deutscher Schwergewichtsboxer (* 1905)
- 3. Februar: Surab Schwania, Premierminister Georgiens (* 1963)
- 3. Februar: Ernst Mayr, deutsch-amerikanischer Evolutionsbiologe (* 1904)
- 5. Februar: Gnassingbé Eyadéma, togoischer Staatspräsident (* 1935)
- 7. Februar: Nedžad Botonjič, slowenischer Fußballspieler (* 1979)
- 9. Februar: Dr. Heribert Klein, deutscher Journalist und Organist (* 1957)
- 10. Februar: Jean Cayrol, französischer Autor und Verleger (* 1911)
- 10. Februar: Arthur Miller, US-amerikanischer Schriftsteller (* 1915)
- 16. Februar: Marcello Viotti, italienischer Dirigent (* 1954)
- 17. Februar: Nariman Sadiq, Ex-Königin von Ägypten (* 1934)
- 17. Februar: Harald Szeemann, Schweizer Ausstellungsmacher (* 1933)
- 20. Februar: Hunter S. Thompson, US-amerikanischer Schriftsteller (* 1937)
März 2005
April 2005
- 1. April: Harald Juhnke, deutscher Entertainer (* 1929)
- 1. April: Thomas Kling, deutscher Lyriker (* 1957)
- 2. April: Marie Louise Fischer, deutsche Schriftstellerin (* 1928)
- 2. April: Johannes Paul II., Papst (* 1920)
- 2. April: Alois Vogel, österreichischer Schriftsteller (* 1922)
- 3. April: Wolf Klaußner, deutscher Schriftsteller und Übersetzer (* 1930)
- 5. April: Saul Bellow, US-amerikanischer Schriftsteller (* 1915)
- 6. April: Rainier III., Fürst von Monaco (* 1923)
- 7. April: Grigoris Bithikotsis, griechischer Sänger (* 1922)
- 7. April: Max von der Grün, deutscher Schriftsteller (* 1926)
- 9. April: Elsbeth Janda, deutsche Autorin und Kleinkunst-Interpretin (* 1923)
- 9. April: Jerzy Grzegorzewski, polnischer Theaterregisseur (* 1939)
- 17. April: Hans Gruijters, ehemaliger niederländischer Minister (* 1931)
- 17. April: Volker Vogeler, deutscher Regisseur und Drehbuchautor
- 18. April: Clarence Gaines, US-amerikanischer College-Basketballtrainer (* 1923)
- 21. April: Heinz Kluncker, deutscher Sozialdemokrat und Gewerkschaftsführer (ÖTV) (* 1925)
- 21. April: Zhang Chunqiao, chinesischer Politiker (* 1917)
- 22. April: Dr. Erika Fuchs, deutsche Übersetzerin (* 1906)
- 26. April: Maria Schell, österreichisch-schweizerische Schauspielerin (* 1926)
Mai 2005
- 2. Mai: Wee Kim Wee, ehemaliger Staatspräsident von Singapur (* 1915)
- 3. Mai: Youhanna Fouad El-Hage, Libanese, maronitischer Erzbischof von Tripoli und Präsident von Caritas Internationalis (* 1939)
- 5. Mai: Christian Speck, Schweizer Politiker, SVP (* 1937)
- 6. Mai: Jost Gross, Schweizer Politiker, SP (* 1946)
- 6. Mai: Joe Grant, US-amerikanischer Comic-Autor bei Disney (* 1908)
- 8. Mai: Jean Carrière, französischer Schriftsteller (* 1932)
- 10. Mai: Otto Steiger, Schweizer Schriftsteller (* 1909)
- 24. Mai: Carl Amery, deutscher Schriftsteller (* 1922)
Juni 2005
Juli 2005
- 1. Juli: Luther Vandross, US-amerikanischer Soul-Sänger (* 1951)
- 7. Juli: Helmut Bläss, deutscher Theaterintendant, Regisseur und Schauspieler (* 1926)
- 8. Juli: Peter Boenisch, deutscher Journalist (* 1927)
- 17. Juli: Geraldine Fitzgerald, irisch-amerikanische Film- und Theaterschauspielerin (* 1913)
- 19. Juli: Edward Bunker, US-amerikanischer Kriminalromanautor (* 1933)
- 20. Juli: James Doohan, kanadischer Schauspieler (* 1920)
- 21. Juli: Tamara Lund, finnische Opernsängerin und Schauspielerin (* 1941)
- 21. Juli: Frieda Müller, deutsche Altersrekordlerin (* 1894)
- 25. Juli: Albert Mangelsdorff, deutscher Jazzmusiker (* 1928)
- 31. Juli: Wim Duisenberg, erster Präsident der Europäischen Zentralbank (* 1935)
August 2005
- 1. August: Fahd bin Abdul Aziz al Saud, König von Saudi-Arabien (* 1923)
- 3. August: Erni Singerl, bayrische Volksschauspielerin (* 1921)
- 3. August: Gert Fritz Unger, deutscher Schriftsteller (* 1921)
- 6. August: Robin Cook, britischer Politiker, Außenminister (* 1946)
- 6. August: Ibrahim Ferrer, kubanischer Sänger (Buena Vista Social Club) (* 1927)
- 7. August: Ilse Werner, niederländisch-deutsche Schauspielerin, Sängerin, Kunstpfeiferin (* 1921)
- 9. August: Colette Besson, französische Leichtathletin und Olympiasiegerin (* 1946)
- 11. August: Manfred Korfmann, deutscher Archäologe (Troia) (* 1942)
- 11. August: Ted Radcliffe (eigentlich Theodore Roosevelt Radcliffe), US-amerikanischer Profi-Baseballspieler (* 1902)
- 11. August: Alois Lugger, österreichischer Politiker (* 1912)
- 12. August: Lakshman Kadirgamar, sri-lankischer Außenminister (* 1932)
- 13. August: David Lange, neuseeländischer Politiker (* 1942)
- 13. August: Francy Boland, belgischer Jazz-Pianist und Arrangeur (* 1929)
- 16. August: Eva Renzi, deutsche Schauspielerin (* 1944)
- 16. August: Frère Roger Schütz, Schweizer Theologe, Gründer der ökumenischen Bruderschaft von Taizé (* 1915)
- 16. August: Tonino Delli Colli, italienischer Kameramann (* 1923)
- 21. August: Robert Moog, Erfinder des Moog-Synthesizers (* 1934)
- 22. August: Dieter Wolf, deutscher Jurist, Politiker und Leiter des Bundeskartellamtes (* 1925)
- 23. August: Brock Peters, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger (* 1927)
- 23. August: Glenn Corneille, niederländischer Jazz- und Pop-Pianist (* 1970)
- 25. August: Peter Glotz, deutscher Politiker, Publizist und Medienwissenschaftler (* 1939)
- 28. August: Hans Clarin, deutscher Schauspieler (* 1929)
September 2005
- 1. September: R. L. Burnside, US-amerikanischer Bluessänger (* 1926)
- 1. September: Nell I. Mondy, US-amerikanische Biochemikerin (* 1921)
- 3. September: Fernando Távora, portugiesischer Architekt (* 1923)
- 3. September: Ekkehard Schall, deutscher Schauspieler (* 1930)
- 4. September: Lloyd Avery II, US-amerikanischer Schauspieler (* 1969)
- 7. September: Ekkehard Schwartz, deutscher Forstwissenschaftler (* 1926)
- 10. September: Erich Kuby, deutscher Journalist und Schriftsteller (* 1910)
- 18. September: Luciano van den Berg, ehemaliger niederländischer Fußballprofi (* 1984)
- 20. September: Simon Wiesenthal, österreichischer Architekt, Publizist, Schriftsteller, KZ-Überlebender (* 1908)
- 20. September: Tobias Schneebaum, US-amerikanischer Schriftsteller, Künstler und Anthropologe (* 1921)
Oktober 2005
November 2005
- 3. November: Aenne Burda, deutsche Verlegerin (* 1909)
- 13. November: Vine Deloria Jr., indianischer Autor und Aktivist (* 1933)
- 13. November: Eddie Guerrero, mexikanischer Profiwrestler (* 1967)
- 15. November: Hanne Haller, deutsche Schlagersängerin (* 1950)
- 18. November: Link Wray, US-amerikanischer Rockguitarrist (* 1929)
- 25. November: George Best, nordirischer Fussballspieler (* 1946)
- 25. November: Richard Burns, englischer Rallyefahrer (* 1971)
- 26. November: Dieter Krieg, deutscher Künstler (* 1937)
- 27. November: Franz Schönhuber, deutscher Journalist, Politiker, Autor(* 1923)
Dezember 2005
- 1. Dezember: Mary Hayley Bell, britische Schauspielerin (* 1911)
- 6. Dezember: Hanns Dieter Hüsch, deutscher Kabarettist (* 1925)
- 7. Dezember: Devan Nair, ehemaliger Staatspräsident von Singapur (* 1923)
- 10. Dezember: Gyula Trebitsch, deutsch-ungarischer Prodzent (* 1914)
- 16. Dezember: Kenneth Bulmer, britischer SF-Autor (* 1921)
- 13. Dezember: Stanley „Tookie“ Williams, Gründer der berüchtigen Straßengang „Crips“ und späterer Kinderbuchautor, exekutiert (* 1953)
- 26. Dezember: Kerry Packer, Medienunternehmer, reichster Australier (* 1937)
- 26. Dezember: Vincent Schiavelli, US-amerikanischer Schauspieler (* 1948)
2005 | 2005 | 2005 እ.ኤ.አ. | 2005 | 2005 | 2005 | 2005 | 2005 | 2005 | 2005 | 2005 | 2005 | 2005 | 2005 | 2005 | 2005 | 2005 | 2005 | 2005 | 2005 | 2005 | 2005 | 2005 | 2005 | 2005 | 2005 | 2005 | 2005 | 2005 | 2005 | 2005 | २००५ | 2005 | 2005 | 2005 | 2005 | 2005 | 2005 | 2005 | 2005 | 2005年 | 2005 | ೨೦೦೫ | 2005년 | 2005 | 2005 | 2005 | 2005 | 2005 | 2005 | 2005 | 2005 | 2005 | 2005 | 2005 | 2005 | 2005 | 2005 | 2005 | 2