Als 2-Meter-Band bezeichnet man den Frequenzbereich von 144-174 MHz. Dieser Frequenzbereich wird von Betriebs-, BOS-Funk sowie dem Amateurfunkdienst benutzt. In diesem Frequenzbereich werden oft Handfunkgeräte eingesetzt.
Das 2-Meter-Band ist Teil des VHF-Spektrums und wird in erster Linie für die lokale Kommunikation genutzt. Die Reichweite einer festen Funkstelle beträgt bei normalen Ausbreitungsbedingungen ca. 150 km, die eines Handfunkgerätes ca. 5 bis 10 km, abhängig vom Geländeprofil. Diese Entfernung kann man durch Relaisstationen vergrößern. Bei besonders guten Ausbreitungsbedingungen kann man aus Deutschland Funkstellen in ganz Europa erreichen.
Funkamateure haben zur Überwindung größter Entfernungen Amateurfunksatelliten gebaut und gestartet. Damit sind Funkverbindungen in die ganze Welt möglich. Alternativ kann man den Mond als Reflektor nutzen und so Erde-Mond-Erde-Funkbetrieb betreiben.
Um die verschiedenen Betriebsarten gleichmäßig auf dem 2m-Band zu verteilen und die gegenseitigen Beeinflussungen gering zu halten, wurde international ein Bandplan erstellt und so den einzelnen Betriebsarten bestimmte Segmente des 2m-Bandes zugewiesen. So gibt es z.B. die Frequenz 144,800 MHz für APRS und im Bereich 145,8 bis 146MHz einen Bereich für Amateurfunksatelliten.
Das Frequenzspektrum im Unterband erstreckt sich von 165, 210 MHz bis 169,380 MHz mit einem Kanalabstand von 20 kHz; das Oberband ist um 4,6 MHz nach oben versetzt.
Die Funkrufnamen im 2m-Band unterscheiden sich von denen des 4m-Bandes, näheres dazu in dem Artikel über BOS-Funk.
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"2-Meter-Band".
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