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Die Videoauflösung umfasst die gleichen Parameter wie die Bildauflösung (Zeilen und Spalten oder Pixelzahl, Seitenverhältnis) und erweitert diese um temporale Aspekte, d.h. die Bildwiederholrate.

Die Bildfrequenz wird in Hertz angegeben. Bei ihr muss zwischen der Wiederholung von Teil- (fields) und Vollbildern (frames, progressive (scan)) unterschieden werden. Ersteres geschieht meistens mit Halbbildern im Zeilensprungverfahren (interlaced).

Formate


Vor allem bei der analogen Fernsehübertragung gibt es oft rechteckige statt quadratische Bildpunkte, bspw. müssen CIF-Bilder um über 8% horizontal gestreckt werden (352 auf 384 Punkte), damit sie verzerrungsfrei dargestellt werden. HDTV wird aber auch in der Praxis häufig um 25% gestaucht (siehe HDCAM), teilweise auch um 50% (siehe HDV). PAL Bilder sind häufig 6,25% bis 30% gestaucht. Auch höhere Stauchungen sind im Digitalfernsehen möglich und finden sich häufig auf diversen Kanälen des Pay TV Senders Premiere.

Zur Unterscheidung verschiedener Formate hat sich besonders im Fernsehbereich eine Kurzschreibweise eingebürgert: auf die Zahl der sichtbaren Zeilen folgt ein Buchstabe, der Vollbild- (p) oder Zeilensprungverfahren (i) anzeigt und optional die Bild- bzw. Halbbildfrequenz. PAL und SECAM schreiben sich damit bspw. 576i50 und NTSC 480i60; im HDTV-Bereich sind heute 720p und 1080i üblich. Das Seitenverhältnis (Anzeige und Übertragung) und andere Parameter, z.B. die Zahl tatsächlich übertragener Zeilen oder Punkten pro Zeile, werden in diesen Abkürzungen nicht angegeben. Es existieren Varianten, die stets die Vollbildfrequenz angeben und/oder die Frequenz mit einem Solidus (/) abtrennen.

Film


Äquivalent zu Videoformaten hat 35mm Film (Cinemascope 21,3 x 18,2 mm). 35mm Filme werden löwenanteilig in digitalen Systemen in einer Auflösung von 2K, entsprechend 3,19Mio Pixeln bzw. 2,21Mio Pixeln bearbeitet. Beginnend mit der Einführung von CIF 709 auch zunehmend in 1920*1080 anstelle von 2K. 4K Ausbelichtung ist bisher äußerst selten, auch deswegen weil erst in jüngerer Vergangenheit 4K Scanner/DI/Ausbelichter wieder als Seriengeräte verfügbar wurden, nachdem Kodak das Cineonsystem mangels Nachfrage Mitte der 90er vom Markt nahm. Der höherwertige 65/70mm Film fristet inzwischen ein Nischendasein, da er sich trotz seiner besseren Qualität nicht etablieren konnte. Neben IMAX, wo er zwecks digitaler Nachbearbeitung mit bis zu 8000 x 6000 Pixeln eingescannt und ausbelichtet wird, wird er in der kommerziellen Filmproduktion nur in Ausnahmesituationen und -formaten eingesetzt.

Videoauflösungen verschiedener Formate in der Übersicht


In der folgenden Tabelle finden sich geläufige Bildauflösungen für digitale Videodaten ohne Frequenzinformationen.

Siehe auch


Filmtechnik | Fernsehtechnik

Weblinks


 

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