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Kleinkaliber 22lr.jpg Bei der Patrone .22 lfB handelt es sich um Munition für Kleinkaliber-Handfeuerwaffen.

In der Regel werden Patronen in Deutschland nach Kaliber und Hülsenlänge bezeichnet. Die richtige Bezeichnung würde also 5,6 x 16 mm mit Rand lauten. In der Praxis spricht man jedoch nur von .22 lfB (lang für Büchse), .22 lr (long rifle) oder seltener 5,6 mm lang.

Es handelt sich um Munition mit Randfeuerzündung. Dabei trifft der Schlagbolzen der Schußwaffe auf den vorstehenden Rand am Boden der Patrone, welche die Initialladung enthält, die das restliche Treibladungspulver entzündet.

Als Projektile werden meist Bleigeschosse zwischen 1,8 g und 2,6 g Gewicht verwendet. Es gibt aber auch Schrotmunition. Weiterhin wird zwischen Normal-, Hochgeschwindigkeits- (HV=high velocity) und Unterschallmunition (für den Einsatz mit Schalldämpfer) unterschieden.

Die Mündungsenergie (Eo) liegt zwischen 80 J und 210 J, die Mündungsgeschwindigkeit zwischen 270 m/s und 400 m/s. Der maximale Gasdruck beträgt 2.050 Bar, die Maximalreichweite liegt bei ca. 1.800m mit HV Munition.

Verwendung findet die Munition meist im Sport (Freie Pistole, Sportpistole, Biathlon, usw.) und in der Jagd (Bau- und Fallenjagd auf Kleintiere). In bebauten Gebieten und auf Friedhöfen wird oft mit schallgedämpften Waffen gejagt (Sondererlaubnis notwendig!).

Patronenmunition

.22 Long Rifle | .22 LR

 

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