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Die β-Lactam-Antibiotika sind eine Gruppe von Antibiotika/antibakteriellen Antiinfektiva, die alle in ihrer Strukturformel einen viergliedrigen Beta-Lactam-Ring aufweisen. Sie gehen auf das Penicillin zurück, das der englische Bakteriologe Alexander Fleming 1928 aus Kulturen des Schimmelpilzes Penicillium notatum extrahierte, welches zugleich den wichtigsten und bekanntesten Vertreter dieser Gruppe darstellt. Sie wirken alle bakterizid, indem sie die Peptidoglykansynthese bei der Zellteilung hemmen. Unterschiede in der Wirksamkeit begründen sich vor allem durch differente Affinität und Penetrationsfähigkeit. β-Lactam-Antibiotika werden heutzutage überwiegend halbsynthetisch erzeugt.
Um 1940 entwickelten Florey und Chain Medikamente auf Basis des Penicillins, welche ein Jahr später zum ersten mal therapeutisch eingesetzt wurde. Dafür erhielt Fleming 1945, gemeinsam mit den zwei anderen Wissenschaftlern, den Nobelpreis für Medizin. Damals wurden Penicillinpräparate häufig falsch eingesetzt, besonders auch gegen Krankheitserreger, die von Natur aus gegen β-Lactam-Antibiotika resistent sind.
Inzwischen haben viele ursprünglich empfindliche Krankheitserreger Resistenzen gegen β-Lactampräparate entwickelt, so dass ständig der Zwang zur Entwicklung neuer Medikamente besteht.
Beta-lactam antibiotic | Antibiótico betalactámico | Antibiotique bêta-lactame | Β-ラクタム系抗生物質
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"Β-Lactam-Antibiotika".
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