DaNang_Ganesha.JPG Đà Nẵng ist eine Großstadt in Mittelvietnam. Sie war während der französischen Kolonialherrschaft auch unter dem Namen Tourane bekannt. Sie liegt am Delta des Flusses Han. Im Norden schließt sich der Wolkenpass als Wetterscheide an, nicht weit davon liegt die alte Kaiserstadt Huế. In Da Nang leben etwa 370.000 Einwohner; das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 1250 km². Sie ist seit 1996 auch Hauptstadt der Provinz Đà Nẵng.
Die Stadt verfügt über einen Naturhafen, der Đà Nẵng zu einem wichtigen Handelspunkt am Pazifischen Ozean machte.
Zu Beginn des Indochina-Krieges gingen 1965 die ersten US-Kampftruppen am China-Beach südlich von Danang in Vietnam an Land. Da Nang war 1967-1972 zudem auch Ankerplatz des Lazarett-Schiffes "Helgoland", einem umgebauten Seebäderschiff der deutschen Reederei Hapag-Lloyd. Ärzte, Krankenschwestern und Pflegepersonal des MALTESER-Hilfsdienstes leisteten dort humanitäre Hilfe für (südvietnamesische) Verwundete des Vietnamkrieges. Einige MALTESER-Helfer wurden von einer Vietcong-Einheit entführt, später jedoch freigelassen.
Der deutsche Handelskonzern METRO hat in Da Nang eine Filiale errichtet (die dritte neben Hanoi und Saigon).
Von touristischer Bedeutung sind das Cham-Museum mit herausragenden Exponaten der Cham-Kultur sowie die südlich der Stadt auf dem Weg nach Hoi An gelegenen Höhlen der Marmor-Berge. Der Hafen von Da Nang wird regelmässig von Kreuzfahrtschiffen aus Japan und den USA angelaufen. 1997 wurde das Luxus-Hotel "Furama" in Danang eröffnet.
Der internationale Flughafen verbindet die Stadt mit Bangkok, Hong Kong und Singapore.
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