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Eine Übungsfirma ist eine simulierte Firma. In ihr werden Schüler und Fachkräfte praxisgerecht ausgebildet. Die Mitarbeiter der Übungsfirmen arbeiten in einem Netzwerk mit anderen Übungsfirmen zusammen. Der Unterschied zur wirklichen Arbeitswelt besteht darin, dass auf den Umgang mit echtem Geld verzichtet wird, d. h. alles geschieht virtuell und ohne Risiken. In Deutschland gibt es für fast jeden Geschäftsbereich Übungsfirmen. Jede Übungsfirma kann somit alle Artikel, die sie benötigt, virtuell kaufen. Ihre eigenen Produkte kann sie an andere Übungsfirmen verkaufen. Eine Übungsfirma ist wie in der realen Geschäftswelt in der Regel in verschiedene Abteilungen unterteilt.

Siehe auch: Deutscher Übungsfirmenring; Übungsfirmenzentrale der bayerischen Wirtschaftsschulen

In Österreich zum einen als Übung vor dem Beruflichen Einstieg/Wiedereinstieg/Umstieg und auch für kaufmännische Lehrlinge als Berufstraining von verschiedenen Einrichtungen angeboten, zum anderen an berufsbildenden Schulen als Vorbereitung für den späteren Beruf als eigenes Fach angeboten.

Vor ca. 15 Jahren wurde dieser Praxisteil der kaufmännischen Ausbildung für die berufsbildenden Schulen wiederentdeckt und 1993/1994 als verpflichtender Unterricht in den Lehrplan der Handelsakademien und Handelsschulen integriert.

Heute sind Übungsfirmen in allen Arten der berufsbildenden Schulen in verschiedenen Variationen integriert. Denn das Modell Übungsfirma erlaubt es, die Abläufe realer Wirtschaftsbetriebe zu simulieren und diese für Lernprozesse transparent zu machen sowie dadurch den SchülerInnen einen Einblick in die spätere Berufswelt zu ermöglichen.

Siehe auch


Weblinks


Berufsbildung

 

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