Massey-Ferguson-135.jpg Überollvorrichtungen sind spezielle Einbauten in Fahrzeuge, die die Insassen im Fall eines Überschlags schützen sollen.
Moderne Cabriolets verfügen teilweise auch über aktive Überrollbügel, die im Falle eines Überschlages in Sekundenbruchteilen hervorschnellen.
Geschlossene PKW verfügen nicht über einen eigenständigen Überollbügel, jedoch sind die selbstragenden Karosserien zumeist im Bereich der B-Säule entsprechend verstärkt. Auch bei Traktoren gibt es Überrollbügel, da diese besonders in steilem Gelände in der Land- und Forstwirtschaft gefährdet sind. Da aber heute ein Großteil mit Fahrerkabinen ausgestattet werden, werden diese schon überrollsicher gebaut.
Neben der Aufgabe, die Insassen zu schützen, versteift der Überrollkäfig auch das gesamte Fahrzeug, was den Fahreigenschaften zu Gute kommt.
Für die Eignung im Motorsport muss die jeweilige Konstruktion homologiert sein und realistischen Ansprüchen an Materialstärke und -festigkeit genügen. Diagonal verlaufende Verstrebungen und eine Abstützung nach hinten sind erforderlich.
Seit 2005 ist im Dachbereich eine Diagonalstrebe vorgeschrieben.
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"Überrollvorrichtung".
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