Weg zum Brandenburger Haus.jpg Die Ötztaler Alpen sind Teil der Zentralalpen und eine der größten Berggruppen in den Ostalpen. Anteil haben Österreich mit dem Bundesland Tirol und Italien mit der Provinz Südtirol. Der höchste Gipfel der Ötztaler Alpen ist die Wildspitze (3.768 m).
Die Ötztaler Alpen stellen die größte Massenerhebung der Ostalpen dar. Zwar gibt es in der Glocknergruppe, den Ortler-Alpen und in der Bernina höhere Berge. Jedoch weist keine dieser Gruppen eine so große Fläche über 3000 m auf wie die Ötztaler Alpen.
Die Ötztaler Alpen haben im Vergleich mit vielen anderen Gebirgsgruppen der Ostalpen riesige Ausmaße. Sie umfassen verschiedene Klimazonen und eine vielfältige Topographie. Voll für den Tourismus erschlossenen Gebieten wie in der Umgebung von Sölden oder Meran stehen andere Gebiete, z.B. in den Nördlichen Seitenkämmen oder im Südwestteil, gegenüber, die durch eine ausgeprägte Weltenferne ausgezeichnet sind.
Die Ötztaler Alpen grenzen an die folgenden anderen Gebirgsgruppen der Alpen:
Im Norden werden die Ötztaler Alpen begrenzt vom Inn von der Einmündung der Sanna bei Landeck flussabwärts bis zur Einmündung der Ötztaler Ache. Im Osten bildet die Ötztaler Ache (das Ötztal) die Grenze von der Einmündung in den Inn flussaufwärts bis Zwieselstein. Weiter verläuft die Grenze über das Timmelsjoch und abwärts durch das Passeiertal bis zur Mündung der Passer in die Etsch bei Meran. Im Süden verläuft die Grenze entlang der Etsch (Vinschgau) von der Einmündung der Passer flussaufwärts bis zum Reschenpass. Im Westen und Nordwesten bildet der Inn die Grenze von der Einmündung der Sanna bei Landeck flussaufwärts bis Finstermünz. Von dort geht die Grenze weiter zum Reschenpass.
Das Timmelsjoch verbindet die Ötztaler Alpen mit den Stubaier Alpen. Der Reschenpass stellt die Verbindung zur Sesvennagruppe her.
Der Alpenvereinsführer Ötztaler Alpen teilt die Gebirgsgruppe in die folgenden Untergruppen ein:
Die 10 höchsten Gipfel der Ötztaler Alpen:
Weitere Gipfel der Ötztaler Alpen:
In den Ötztaler Alpen gibt es knapp 700 benannte und mit Höhenkote versehene Gipfel. Zu den bekannteren gehören (geordnet nach der Höhe):
Wandergipfel in den Ötztaler Alpen (Südtirol)
Der Hauptkamm der Ötztaler Alpen bildet gleichzeitig den Alpenhauptkamm in diesem Gebiet. Entlang diesem verläuft auch die Grenze zwischen Österreich und Italien.
Im Hauptkamm liegt zwischen Fineilspitze und Similaun das Hauslabjoch und das Tisenjoch, wo im September 1991 der Mann vom Hauslabjoch ("Ötzi") gefunden wurde.
Von Norden her dringen drei Täler weit in das Gebirgsmassiv vor: das Kaunertal, das Pitztal und das Venter Tal. Im Süden ist das Vernagttal eingebettet. In allen diesen Tälern sind große bekannte Skigebiete angesiedelt, im Kaunertal (Gepatschstausee) und im Vernagttal auch Stauseen zur Gewinnung von elektrischer Energie. Auch in den begrenzenden Tälern liegen mit Sölden, Obergurgl, Nauders und anderen ebenfalls größere Skigebiete.
Im Tiroler Teil der Ötztaler Alpen gibt es die folgenden Schutzgebiete:
Im Südtiroler Teil der Ötztaler Alpen gibt es die folgenden Schutzgebiete:
Die Via Alpina, ein grenzüberschreitender Weitwanderweg mit fünf Teilwegen durch die ganzen Alpen, verläuft auch durch die Ötztaler Alpen.
Der Gelbe Weg der Via Alpina verläuft mit 9 Etappen durch die Ötztaler Alpen wie folgt:
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