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Der Österreichische Astronomische Verein (Kurzbezeichnung Astroverein) ist der zahlenmäßig stärkste Verband von Astronomen in Österreich. Er wurde um 1930 in Wien von Prof. Oswald Thomas gegründet und erreicht mit seiner Monatsschrift "Sternenbote" rund 2000 Amateurastronomen.

Die Aufgabe des Astrovereins besteht in der Förderung der Astronomie in der Öffentlichkeit sowie die fachliche Weiterbildung, Betreuung und Information ihrer Mitglieder. Er hat auch die Funktion eines Dachverbandes von etwa 30 regionalen Astrovereinen. Sein derzeitiger Vorsitzender ist Prof. Robert Weber von der TU Wien, die monatlichen Referatsabende finden in Wien statt.

Etwa gleichlang wie der Verein besteht sein Astronomisches Büro, das u.a. Beobachtungsprogramme für Kometen, Meteore und Sternbedeckungen unterstützt und den "Himmelskalender für Österreich" herausgibt. Es wird von Hermann Mucke geführt, dem früheren Leiter des Wiener Planetariums. Unter seiner Initiative entstand auch der Sternengarten am Georgenberg (südwestlicher Wiener Stadtrand) nahe dem Lainzer Tiergarten, dessen etwa 50 Meter großes Modell der jährlichen Sonnenbahn mit Darstellung ihrer Auf- und Untergangs-Positionen eine Art "Freiluftplanetarium" für freiäugige Sternführungen darstellt.

Siehe auch: Astronomische Gesellschaft (gegr. 1800), Vereinigung der Sternfreunde (BRD), Schweizerische Astronomische Gesellschaft

Weblinks


Astronomische Organisation | Verein | Erwachsenenbildung | Astronomische Zeitschrift

 

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