Der Oesterreichische Alpenverein (OeAV oder ÖAV) ist der größte österreichische Bergsteigerverein mit Sitz in Innsbruck.
Der OeAV wurde 1862 um die Wiener Sektion Austria als erster Bergsteigerverband des europäischen Festlands und damit als zweitältester der Welt nach dem britischen Alpine Club gegründet. Von 1873 bis 1938 waren der deutsche, der österreichische und der böhmische Zweig des Alpenvereins zum Deutschen und Oesterreichischen Alpenverein (DuÖAV) zusammengeschlossen.
1945 wurde der Oesterreichische Alpenverein (OeAV) neu gegründet. Bis zu der 1952 erfolgten Wiedergründung des DAV verwaltete der OeAV dessen Vermögen und Grundbesitz (Hütten) treuhändisch.
Der Alpenverein ist heute laut Statuten unpolitisch.
Der OeAV ist in 197 Sektionen gegliedert. Neben Orts-Sektionen finden sich auch akademische Sektionen in Wien und Graz, die aus Studentenverbindungen hervorgegangen sind, sowie Sektionen im Ausland (Sektion England, flämische Sektion). Die Sektion Reichenberg hat sich nach der Vertreibung der Sudetendeutschen in Österreich wiedergegründet, hält aber Ortsgruppen in München und Kempten im Allgäu. Die Sektionen sind ihrerseits wieder Vereine. Darüberhinaus gibt es die grenzüberschreitende Sektion Kössen-Reit im Winkl im bayerisch-tirolerischen Grenzgebiet und die überregionale Sektion Weitwanderer, deren Arbeitsgebiet auf Weitwanderwege beschränkt ist.
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"Österreichischer Alpenverein".
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