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Austria_1010_02.jpg Die Südbahn ist eine der Hauptachsen der Eisenbahn durch Österreich und führt in Nord-Südrichtung. Genau führt sie von Wien über Niederösterreich, Steiermark und Kärnten an die italienische Grenze in Arnoldstein. Ein Ast führt von Bruck an der Mur nach Graz und weiter an die slowenische Grenze. Durch die derzeitig im Bau befindliche Koralmbahn und den in Planung befindlichen Semmeringbasistunnel soll die Kapazität der Südbahn bis zum Jahr 2016 erheblich gesteigert werden.

Strecke



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Kilo-
meter
Höhe
m
Haltestelle Bemerkung
0,0 Wien Südbahnhof Anschluss von der Ostbahn
1,3 Wien Südtiroler Platz
Wien Matzleinsdorfer Platz
2,4 Wien-Matzleinsdorf
3,4 Wien-Meidling Umsteigemöglichkeit an die Pottendorfer Linie nach Wiener Neustadt
5,2 Wien-Hetzendorf
8,2 Wien-Atzgersdorf
8,6 Wien-Liesing Frachtenbahnhof
9,6 Wien-Liesing
11,0 Perchtoldsdorf
12,9 Brunn-Maria Enzersdorf
15,2 213 Mödling
19,3 Guntramsdorf Südbahn
20,8 Gumpoldskirchen
Gumpoldskirchener Tunnel (156 m)
24,0 Baden bei Wien-Pfaffstätten
26,0 Baden bei Wien Anschluss an die Badner Bahn nach zur Wiener Staatsoper
30,3 Bad Vöslau
32,4 Kottingbrunn
33,9 Leobersdorf Anschluss an die Südwestbahn nach Traisen und Sankt Pölten
38,4 Sollenau
39,7 Felixdorf
42,6 Theresienfeld
45,5 Wiener Neustadt Nord
48,1 265 Wiener Neustadt Hauptbahnhof Anschluss an die Aspangbahn,Wechselbahn,Pottendorfer Linie,Mattersburger Bahn , Gutensteinerbahn, Schneebergbahn
57,0 Sankt Egyden am Steinfeld
62,6 369 Neunkirchen (Österreich)
67,1 392 Ternitz
69,9 Pottschach
74,9 439 Gloggnitz
77,7 458 Schlöglmühl
82,0 493 Payerbach-Reichenau Anschluss an die Höllentalbahn (Niederösterreich)
84,8 543 Küb
88,2 609 Eichberg
92,3 699 Klamm-Schottwien
97,6 791 Breitenstein
102,1 883 Wolfsbergkogel
103,4 896Semmering
107,7 838 Steinhaus von 1911 bis 1958 Verladestelle der Feistritzwaldbahn
110,5 789 Spital am Semmering
116,7 681 Mürzzuschlag ehemals Anschluss an die Obere Mürztalbahn
120,6 658 Hönigsberg
123,6 637 Langenwang
128,5 614 Krieglach
132,7 592 Mitterdorf-Veitsch
135,1 582 Wartberg im Mürztal
140,1 566 Kindberg
144,2 548 Allerheiligen-Mürzhofen
147,8 532 Marein-Sankt Lorenzen
150,6 Kapfenberg Fachhochschule
153,6 509 Kapfenberg ehemals Anschluss an die Thörlerbahn
156,6 Bruck an der Mur Frachtbahnhof
157,9 490 Bruck an der Mur Abzweig der Linie nach Leoben
159,7 Bruck an der Mur-Übelstein
167,8 460 Pernegg
171,0 446 Mixnitz-Bärenschützklamm Anschluss an Lokalbahn Mixnitz-Sankt Erhard
Kugelstein-Tunnel (400 m)
188,1 Badl-Semrach aufgelassen durch Streckenverlegung
190,8 446 Peggau-Deutschfeistritz Anschluss an die Lokalbahn Peggau-Übelbach
194,6 Stübing
200,7 380Gratwein-Gratkorn
202,8 Judendorf-Straßengel
209,5 Graz Verschiebebahnhof
211,4 363 Graz Hauptbahnhof Anschluss an die Graz-Köflacher Eisenbahn, die Steirische Ostbahn und an die Tram
212,8 Graz-Hart
216,7 346 Puntigam
218,4 Feldkirchen-Seiersberg (geplant)
220,0 Flughafen Graz-Feldkirchen
224,2 325 Kalsdorf
229,5 Werndorf
235,0 294 Wildon
238,4 Lebring
244,3 Kaindorf an der Sulm
246,8 270 Leibnitz ehemals Anschluss an die Sulmtalbahn
251,8 Retznei
253,9 Ehrenhausen
257,9 260 Spielfeld-Straß Anschluss an die Radkersburger Bahn
260,1 Staatsgrenze Österreich-Slowenien
Egidi-Tunnel
266,4 Cirknica
270,2 Pesnica
Tunnel
Kosaki
276,0 Maribor / Marburg
279,3 Marburg-Thesen / Maribor-Tezno

Historisches


Wien_suedbahn_1875.jpg

Vorgänger war die von Wien Südbahnhof, der damals Gloggnitzer Bahnhof hieß, bis Gloggnitz führende Strecke der Raaberbahn, die im Juni 1841 eröffnet wurde. Die erste Lokomotive, die die Strecke befuhr, hieß nach ihrer Herkunft „PHILADELPHIA“. Heute erinnert noch die Philadelphiabrücke in Wien daran.

Die Strecke wurde aber bereits in der Zeit von 1842 bis 1857 auf Empfehlung von Erzherzog Johann vom Staat über Graz - Laibach nach Triest verlängert. Dabei wurde auch die damals gebaute Semmeringbahn mit eingebunden. Erst mit dem Verlust der Untersteiermark und der Krain nach dem 1. Weltkrieg (1918) wurde die Südbahn über die Rudolfsbahn geführt und die ursprüngliche Strecke über Graz Richtung Marburg zum Nebenast.

Erst 1923 wurde die noch immer private Bahn verstaatlicht. Ab 1963 war die Strecke nach Italien vollelektrifiziert, 1966 auch der Teil nach Graz.

Die Vorläufer der Südbahn

Literatur


  • Herbert Dietrich: Die Südbahn und ihre Vorläufer, Bohmann Verlag, Wien, 1994, ISBN 3-7002-0871-5

Bahnstrecke in Wien | Bahnstrecke in Niederösterreich | Bahnstrecke in der Steiermark | Bahnstrecke in Slowenien

Austrian Southern Railway

 

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