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Die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) ist die führende Trägerin außeruniversitärer akademischer Forschung in Österreich.

Überblick


Sie ist juristische Person des öffentlichen Rechts unter besonderem Schutz des Bundes mit der Zielsetzung, die Wissenschaft auf allen Gebieten, besonders im Bereich der Grundlagenforschung, in jeder Hinsicht zu fördern.

Gegründet wurde die ÖAW von Kaiser Ferdinand I. am 14. Mai 1847 als "Kaiserliche Akademie der Wissenschaften in Wien".

Ihren Sitz hat die Akademie in der 1755 von Jean Nicolas Jadot de Ville-Issey erbauten ehemaligen Aula der Universität Wien, die auch über einen berühmten Festsaal mit Fresken von Gregorio Guglielmi und einen Theologiesaal mit Maulbertsch-Fresken verfügt.

Das Phonogramm-Archiv der Akademie hat früh (um 1900) begonnen, Dichterstimmen mittels der Schallaufzeichnung zu dokumentieren. Die frühsten in der Schallaufnahme erhaltenen deutschsprachigen Dichterstimmen stammen aus diesem Archiv.

Zur Akademie gehört das Institut für Kulturgeschichte der Antike, das aus der Forschungsstelle für Archäologie hervorgegangen ist. Im Focus der Forschung steht die Auseinandersetzung mit kulturhistorischen Fragestellungen innerhalb der Archäologie. Insbesondere geht es um die Auswertung und Publikation von zusammenhängenden archäologischen Befunden und Grabungsergebnissen bedeutender archäologischer Unternehmen im In- und Ausland. Hier sind in erster Linie die Forschungen zu Ephesos und Carnuntum zu nennen. Institutsdirektor ist derzeit Univ.-Prof. Dr. h. c. Friedrich Krinzinger.

Derzeitiger Präsident der Akademie (bis 2006) ist Univ.-Prof. Dr. Herbert Mang; zu seinem Nachfolger für die Funktionsperiode von 2006 bis 2009 wurde Univ.-Prof. Dr. Peter Schuster gewählt.

Weblinks


Wissenschaftliche Gesellschaft | Akademische Bildung

 

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