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Der Öresund (dänische Schreibweise: Øresund) ist die Meerenge zwischen Seeland (Dänemark) und Schonen (Schweden). Im Øresund liegen die Inseln Ven (zu Schweden) sowie Amager, Saltholm und die künstliche Insel Peberholm (alle zu Dänemark). Von 1429-1857 erhob Dänemark für die Durchfahrt von Schiffen einen Sundzoll.
Die beiden größten Städte am Öresund sind Kopenhagen und Malmö, die durch die Öresundbrücke miteinander zur Öresundregion verbunden sind. Die kürzeste Fährverbindung über den Öresund ist zwischen Helsingør und Helsingborg.
Vor ca. 8.000 Jahren begann der Skandinavische Schild - von der Last des eiszeitlichen Eises befreit - zu kippen. Er hob sich im Norden und senkte sich im Süden. Das Nordseewasser drang vom Norden her in den Ostseeraum ein, überflutete das ehemalige Festland und schuf in den folgenden Jahrtausenden die dänischen Inseln und Sunde.
Pläne für eine feste Verbindung über den Öresund gab es bereits im 19. Jahrhundert. Ein Eisenbahntunnel zwischen Helsingborg und Helsingør sollte gebaut werden. In den 1960er-Jahren kam der Gründer des Verpackungskonzerns Tetra-Pak, Ruben Rausing, sogar auf die Idee, die Wasserstraße trockenlegen zu lassen und auf dem Gebiet Örestad zu bauen. Die Ölkrise verhinderte diesen kühnen Plan endgültig.
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