| Wappen | Karte | bgcolor="#FFFFFF" | Wappen Oehringen.png | Karte_Oehringen_in_Deutschland.png | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Baden-Württemberg | bgcolor="#FFFFFF" | Regierungsbezirk: | Stuttgart | bgcolor="#FFFFFF" | Regionalverband: | Heilbronn-Franken | bgcolor="#FFFFFF" | Landkreis: | Hohenlohekreis | bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindeart: | Große Kreisstadt | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Geografische Lage: | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 249 m ü. NN | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 67,79 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 22.672 (31. März 2005) | bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | 334 Einwohner je km² | bgcolor="#FFFFFF" | Ausländeranteil: | 9,3 % | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahlen: | 74601-74613 (alt 7110) | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 07941 | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Kfz-Kennzeichen: | KÜN | bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindeschlüssel: | 08 1 26 066 | bgcolor="#FFFFFF" | Stadtgliederung: | Kernstadt und 9 Stadtteile | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Adresse der Stadtverwaltung: | Marktplatz 15 74613 Öhringen | bgcolor="#FFFFFF" | Offizielle Website: | www.oehringen.de | bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | info@oehringen.de | ||
| Politik | bgcolor="#FFFFFF" | Oberbürgermeister: | Jochen K. Kübler (CDU) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Seit 1. Juli 1994 ist Öhringen die derzeit einzige Große Kreisstadt im Hohenlohekreis. Mit den Gemeinden Pfedelbach und Zweiflingen hat die Stadt Öhringen eine Verwaltungsgemeinschaft vereinbart.
Die Stadtteile sind zugleich Ortschaften im Sinne der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg mit jeweils einem Ortschaftsrat und einem Ortsvorsteher als Vorsitzendem. Die Ortschaftsräte werden bei jeder Kommunalwahl von der wahlberechtigten Bevölkerung der Ortschaft gewählt und sind zu wichtigen, die Ortschaft betreffenden Angelegenheiten zu hören. Jede Ortschaft hat auch eine örtliche Verwaltungsstelle der Stadtverwaltung.
Neben den genannten Stadtteilen bzw. Ortschaften gibt es weitere separat gelegene Orte und Wohnplätze oder Wohngebiete mit eigenem Namen, deren Grenzen oftmals nicht festgelegt sind bzw. die teilweise nur sehr wenige Einwohner haben. Hierunter gehören zum Beispiel Buchhof, Erlenhof, Heuholzhöfe, Hornberg, Lindich, Möhrig, Neuenberg, Obermaßholderbach, Platzfeld, Platzhof, Rohrklinge, Ruckhardtshausen, Untermaßholderbach, Unterohrn, Untersöllbach, Waldhöfe, Weidenhof, Weidenmühle, Weinsbach und Zuckmantel.
1993 fanden in Öhringen die Heimattage Baden-Württemberg statt. Die Einwohnerzahl der Stadt Öhringen überschritt schließlich 1993 die 20.000-Grenze. Daraufhin stellte die Stadtverwaltung den Antrag auf Erhebung zur Großen Kreisstadt, was die baden-württembergische Landesregierung dann mit Wirkung vom 1. Juli 1994 beschloss. Im Jahr 2003 feierte Öhringen sein 750. Stadtjubiläum. 2006 war Öhringen-Friedrichsruhe offizielles FIFA WM 2006-Quartier. Die australische Fußballnationalmannschaft war zu Gast.
In der Dorfmitte Cappels steht das Schafhaus aus dem Jahr 1747. Das Fachwerkhaus mit Türmchen wurde 1950 renoviert und dient heute als Sitz der Verwaltungsstelle.
Seit 1. Februar 1972 ist Verrenberg ein Stadtteil von Öhringen. Zu diesem Zeitpunkt werden etwa 414 Einwohner gezählt.
In der Dorfmitte Verrenbergs steht die ehemalige Kapelle. Der älteste Hinweis auf dieses Gebäude findet sich auf einer Zeichnung des Pfedelbacher Malers Creutzfelder von 1670. 1722 bis 1723 wurden „Beetsaal“ und Turm „us gemeindholtz wider denovo auferbaut“. Aber bereits 1732 bis 1738 wurde der Turm, nun im unteren Teil massiv, neu erbaut. So folgten diverse Umbauten, bis 1840 die letzte große Änderung des äußeren Erscheinungsbildes erfolgte. Es dient heute als Sitz der Verwaltungsstelle.
Ein weiterer bedeutender Verrenberger ist Johann Michael Weipert. 1822 in Verrenberg geboren, kam er in seiner frühen Jugend als Waise in die Gustav-Werner-Stiftung zum Bruderhaus nach Reutlingen, wo er das Wagnerhandwerk erlernte. Am 6. August 1866 eröffnete Johann Michael Weipert in Reutlingen „ein Geschäft auf eigene Rechnung“, das er spätestens 1871 nach Heilbronn verlegte. Im Jahr seines Todes, 1904, wurden 18020 Geräte und Maschinen verkauft.
Sehenswerte Gebäude in Ohrnberg sind neben der Kirche, deren Grundmauern teilweise aus dem frühen 14. Jahrhundert stammen, noch das Rathaus und das Schafhaus. Bis in die siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts gab es in Ohrnberg bis zu vier Wirtschaften, drei Lebensmittelläden, Bäcker und Metzger.
Heute ist Ohrnberg ausschließlich eine Wohnsiedlung. Seit Oktober 2005 gibt es in Ohrnberg auch wieder eine Wirtschaft, die von der Bewohner sehr gut angenommen und wieder ins "Ortsleben" integriert wurde.
Bis 1993 gab es in Ohrnberg eine Eisenbahnstecke der Württembergischen Eisenbahngesellschaft, die am 1. August 1913 ihren Betrieb aufnahm. Seit 1907 bestand schon die Strecke zwischen Neuenstadt am Kocher und Bad Friedrichshall, die nun eine Gesamtlänge von 22,6 km hatte. Heute sind die Gleise auf dem Gebiet des Hohenlohekreises abgebaut, und auf der alten Trasse verläuft ein Radweg.
Spätestens seit dem 19. Jahrhundert zogen auch Katholiken nach Öhringen. Sie wurden von Pfedelbach aus versorgt und konnten ab etwa 1940 die Spitalkirche für ihre Gottesdienste nutzen. 1957 wurde Öhringen eine selbständige Pfarrei und 1960/61 konnte sich die Pfarrgemeinde ihre eigene Kirche St. Joseph bauen. Die Gemeinde ist für das gesamte Öhringer Stadtgebiet (ohne Michelbach am Wald) und darüber hinaus für die Nachbarorte Zweiflingen, Eichach, Friedrichsruhe, Orendelsall, Pfahlbach, Tiefensall und Westernbach zuständig. Sie bildet mit der 1981 von Öhringen abgespaltenen Gemeinde Christus König in Neuenstein eine Seelsorgeeinheit. Die Katholiken aus dem Stadtteil Michelbach am Wald gehören zur Pfarrgemeinde St. Petrus und Paulus Pfedelbach. Alle drei Pfarrgemeinden (Öhringen, Neuenstein und Pfedelbach) gehören zum Dekanat Hohenlohe innerhalb des Bistums Rottenburg-Stuttgart.
Neben den beiden großen Kirchen ist in Öhringen auch eine evangelisch-methodistische und eine neuapostolische Gemeinde vertreten.
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1798 | 3.157 |
| 1810 | 3.419 |
| 1823 | 3.291 |
| 1843 | 3.235 |
| 1861 | 3.798 |
| 1. Dezember 1871 | 3.412 |
| 1. Dezember 1880 ¹ | 3.723 |
| 1. Dezember 1890 ¹ | 3.914 |
| 1. Dezember 1900 ¹ | 3.570 |
| 1. Dezember 1910 ¹ | 3.801 |
| 16. Juni 1925 ¹ | 4.208 |
| 16. Juni 1933 ¹ | 4.618 |
| 17. Mai 1939 ¹ | 4.582 |
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| Dezember 1945 | 5.858 |
| 13. September 1950 ¹ | 7.475 |
| 6. Juni 1961 ¹ | 10.050 |
| 27. Mai 1970 ¹ | 11.367 |
| 31. Dezember 1975 | 16.011 |
| 31. Dezember 1980 | 16.211 |
| 27. Mai 1987 ¹ | 16.942 |
| 31. Dezember 1990 | 18.535 |
| 31. Dezember 1993 | 20.623 |
| 31. Dezember 1995 | 21.433 |
| 31. Dezember 2000 | 22.208 |
| 31. März 2005 | 22.672 |
Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister (die Liste ist unvollständig)
| CDU | 39,9 % | -3,8 | 15 Sitze | ±0 |
| FDP/DVP | 19,5 % | +3,8 | 7 Sitze | +2 |
| FWG | 16,0 % | +0,4 | 6 Sitze | +1 |
| SPD | 15,9 % | -4,3 | 5 Sitze | -1 |
| UNS | 8,7 % | +8,7 | 3 Sitze | +3 |
| Andere | 0,0 % | -4,9 | 0 Sitze | -1 |
Der Schlüssel ist das Attribut des Hl. Petrus, des Patrons der Öhringer Stiftskirche. Im 14. Jahrhundert war in den Siegeln noch des ganze Heilige abgebildet. Im 16. Jahrhundert setzte sich der Schlüssel als weiteres Siegelbild durch. Beide wurden bis 1954 verwendet. Seither konzentrierte man sich auf den Schlüssel allein. Die Farben rot und weiß sind die hohenlohischen Farben, nachdem die Stadt viele Jahrhunderte eine der Residenzen war.
Die Freiwillige Feuerwehr Öhringen besteht aus drei Zügen zu jeweils zwei oder drei Gruppen und hat eine Mannschaftsstärke von insgesamt 300 Mann. Sie ist eine von drei Stützpunktfeuerwehren im Hohenlohekreis mit insgesamt 15 Fahrzeugen. Diese bilden den Lösch-, Hilfeleistungs- und Gefahrgutzug, die für die Stadt Öhringen und einen Autobahnabschnitt auf der BAB 6, bei größeren Schadenslagen aber auch für den Altkreis Öhringen zuständig sind. Der Gefahrgutzug deckt den gesamten Hohenlohekreis ab. Sechs weitere Fahrzeuge sind auf die Abteilungen verteilt.
Die Stadt ist auch Sitz des Kirchenbezirks Öhringen der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.
Der Hohenlohekreis ist Träger der drei Beruflichen Schulen: Gewerbliche Schule, unter anderem mit Technischem Gymnasium, Hauswirtschaftliche und Landwirtschaftliche Schule, unter anderem mit Agrarwissenschaftlichem Gymnasium sowie Kaufmännische Schule, unter anderem mit Wirtschaftsgymnasium.
Die private Tiele-Winckler-Schule für Erziehungshilfe der Heimat für Heimatlose Freudenberg rundet das Schulangebot Öhringens ab.
Weitere Sehenswürdigkeiten in der Kernstadt sind das Obere Tor von 1792, der Hamballe-Brunnen, das alte Dekanat, das ehemalige Gasthaus zum Römischen Kaiser, das Gelbe Schlössle, die Hofapotheke und die Karlsvorstadt. Der Hofgarten ist ein Park in der Innenstadt.
In den Stadtteilen gibt es folgende Kirchen: Baumerlenbach (evangelische Kirche erbaut 1737), Untersöllbach (Salvatorkapelle erbaut 1711/13 mit gotischen Resten), Michelbach am Wald (evangelische Kirche von 1611, 1752 und 1785 erweitert), Möglingen (alte Kirche mit 1759 erbautem Kirchenschiff) und Oberohrn (evangelische Kirche mit romanisch-gotischen Resten, das Schiff wurde 1601/02 umgebaut).
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