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Ödön Lechner (* 27. August 1845 in Buda, † 10. Juni 1914 in Budapest) war ein ungarischer Architekt, der durch seine vom Jugendstil beeinflussten Bauten eine grosse Bekanntheit erwarb.

Leben


die Herkunft der Familie wird aufgrund des Namens in Bayern vermutet, die Familie wanderte in 17. Jahrhundert über das Burgenland in Budapest zu. Sein Vater betrieb eine Ziegelei. Er studierte in Berlin Bericht der Berliner Zeitung über die ungarische Vereinigung in Berlin Architektur.

1875 bis 1878 lernte er in Paris die Formensprachen des Art Déco kennen. Zusammen mit seinem Freund Vilmos Zsolnay *, dessen Familie eine Manufaktur für Baukeramik betrieb, war er der Erfinder des "Pyrogranit" genannten Materials, einem grüngrauen granitartigen Kunststein, den Lechner bei seinen Bauten gern verwendete. An seinen Bauten fanden zahlreiche Elemente aus dieser Manufaktur Verwendung.

An den Entwürfen zu seinen Bauten war häufig Gyula Pártos beteiligt.

Mehrere Großbauten entstanden im letzten Jahrzehnt des 19.Jahrhunderts, als Ungarn sich auf sein Nationalgefühl besann und viele Bauten in Budapest entstanden. Bereits mit dem Bau des Rathauses in Szeged fand er grosse Anerkennung und setzte in Budapest Massstäbe mit dem Bau des Kunstgewerbemuseums, das von floralen Elementen dominiert wird. Leider wurde die Inneneinrichtung 1920 weiß übertüncht, um nicht von den Exponaten abzulenken. Ein eiteret grosser Baut entstand mit der Gebäude für das geologische Institut der Universität, heute Geologisches Museum. Mit der Postsparkasse, die heute Teil des Gebäudes der Nationalbank ist, entstand ein weiteres Prunkstück des Jugendstils in Budapest. Hier Idee um, dass ein eigener ungarischer Nationalstil verfolgt werden sollte. Er stand damit im Gegensatz zu Otto Wagner, der in Wien ebenfalls ein Gebäude für die Postsparkasse errichtete, jedoch die Auffassung vertrat, dass die Notwendigkeit von modernen Bauten in Großstädten unabhängig von nationalen Überlegungen auszugestalten seien.

In seinen Bauten verwendete Lechnerer Schmuckelemente aus der ungarischen Volkskunst, deren Quellen in der Zeit des ungarischen Nationalismus in Persien oder Indien vermutet wurden. Universität Graz: Die "unscharfen Ränder" Zentraleuropas - Bericht über den 4. Workshop des SFB Moderne in Budapest (Oktober 1998)

In der Rezeption seiner Werke wird er als früher ungarischer Vertreter der Sezession gesehen, einige vergleichen sein Werk mit dem von Antoni Gaudí.

Bauten


  • Rathaus Szeged (1882)
  • Rathaus Kecskemét (1892-94)
  • Kunstgewerbemuseum, Budapest (1893 - 1896)gemeinsam mit Gyula Pártos
  • Geologisches Museum, Budapest(1898 - 1899)
  • Ladislauskirche, Budapest (1894-96)
  • Postsparkasse in Budapest (1899-1901) , heute Teil der Nationalbank und nicht zu besichtigen.
  • blaue Elisabethkirche Bratislava, 1908

Image:Budapest.Kunstgewerbemuseum.Halle.wmt.jpg|Halle des Kunstgewerbemuseums Budapest Image:Budapest.Kunstgewerbemuseum.Halle.Detail.wmt.jpg|Halle des Kunstgewerbemuseums Budapest, Detail Image:Budapest.Kunstgewerbemuseum.Eingang.wmt.jpg|Eingang des Kunstgewerbemuseums Budapest

Quellen


Weblinks


Ungarischer Architekt | Mann | Ungar | Geboren 1845 | Gestorben 1914

Lechner Ödön | レヒネル・エデン

 

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