| Flag of Switzerland.svg | Schweiz CH.png | (Details) | (Details) |
D’ Schwiizerischi Eidgnosseschaft (franz. Confédération suisse, ital. Confederazione Svizzera, rätoroman. Confederaziun svizra, latynisch Confoederatio Helvetica), churz: Schwiiz, isch en Staat in Mitteleuropa. De Name Schwiiz chunnt vom glychnamige Kanton.
D’Schwiiz lyt zwüschem Bodesee und em Genfersee, Alperhy und Juragebirge, Hoch-Rhy und Alpesüdrand. Si gränzt im Norde a Dütschland, im Oschte a Liechtestei und Ööschtriich, im Süüde a Italie, und de Nochbar im Weschte heisst Frankriich.
D’Schwiiz hät eso schöni Bärgä, wüû vor Millione vo Jahr di afrikanäschi Plattä uf di eurasäschi Plattä zämätätscht si. Es hätt füüf geografischi Rüüm, wo o vom Wätter här sehr underschidläch chöi si:
Drisg Prozännt vom Land isch Wäld. Am meischte hets Nadelbäum. Die schützet d’Bevölcherig vor Lawine und es hätt denn immer no gnueg für schöni Wienachtsbäum.
Di siebe Regione vum Bundesamt für Statistik sind:
Oschtschwiz: Kantön St. Gallä, Thurgau, Appenzell Innerrhode, Appenzell Usserrhode, Glarus, Schaffhuse, Graubünde
Züri: Kanton Züri
Zentralschwiz: Kantön Uri, Schwyz, Obwalde, Nidwalde, Lozärn, Zug
Nordwestschwiz: Kantön Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Aargau
Espace Mittelland: Kantön Bärn, Solodurn, Friburg, Nöieburg und Jura
Région Lémanique: Kantön Genf, Waadt und Wallis.
Ticino: Kanton Tessin
I der Umgangssprach wird di Zentralschwiz als Innerschwiz bezeichnet. Di region zwische Bärn und Züri wird ou Mittelland gnennt und dr französischsprächende Teil dr Schwiz wird als Romandie, Wälschland oder Weschtschwiz bezeichnet.
Wemä ahand vo däne Artikel au märkt, sind die einzelne Dialäkt sehr underschiedlich und zum Teil au innerhalb vom Kanton nid gliich. Einzelni Begriff händ sich i dä Dörfer ignischtät und händ sich chöne über d Generatione hinwäg bewahre. Äs cha also durchuus moll vorchoo, dass sich d Düütschschwiizer undäränand nid verschtönd. Bsunderi Schwierigkeite bereitet für Unkundigi dä Walliser Dialäkt und einzelni Begriff zum Biischpill usäm Bernischä, Solothurnische oder Appizöllische.
Verschiedäne Umfrooge z'grund sind sowohl dä Bündner als au dä Berner Dialäkt bi dä Schwiizer beliäbt.
Speziell: Im allgemeine isches so das de Züri-Dialäkt i anderne Kantön verstande wird und d'Zürcher usser em Walliser-Dialekt alli andere Dialäkt (au wege dä Balkanisierig vo dä Schwiiz) verstönd.
Im Momänt regierid disi Bundesröt:
Houptartikel: Schwizer Gschicht
400 vor Christus: D'Helvetier u d'Räter, zwöi keltischi stämm läbä im gebiet vor hütige Schwiiz. -> de latinisch name vor Schwiiz: Confoederatio Helvetica, und s'outozeiche CH chöme vo dert.
nach 58. vor Christus:Nach der niederlag gäg de Cäsar wirt d'Schwiiz e römischi provinz mit dr houptstadt Aventicum (Avenches, ligt zwüsche Murte u Yverdon), witeri städt us derä zit: Vindonessa (Windisch), Augusta Raurica (Kaiseraugst), Turicum (Züri)
nach 400: Iwanderig vo Alemanne (->Dütsch, bzw. Alemannisch redendi gebiet) u Burgunder (französisch redendi gebiet)
nach 500: D'Schwiiz isch en teil vom Fränkische Riich, spöter g'hörts zum Heilige Römische Riich dütscher Nation.
1291: Noch de Legende, wo dur em Schiller sim Tell-Drama i d'Weltliteratur iigange n'isch, wird mit em Rütlischwur vo de Lüt vo Uri, Schwyz u Unterwalden än Bund geschlosse.
nach 1300: Dür bitritt, Eroberige und Allianze wachst d'Schwiiz immer witer und nimmt allmählich d'Form von äme komplizierte Gebilde a, wo sich us 13 mehr oder weniger glichberechtigte "Orte", verschiedne "Zuegwandte Orte" mit Zweitklassrecht und schwer uusplünderete Untertanegebiet zämesetzt.
1499: Will d'Eidgenosse Riichsreforme ablehned, chunnt's zum Schwobechrieg (die Dütsche säged "Schweizerkrieg"). Noch empfindliche Niiderlage vo de Riichstruppe git's än Friedesschluss, und d'Schwiiz isch faktisch nüme Riichsgebiet.
1525: Züri füehrt unterem Zwingli d'Reformation ii. Sie fallt au i anderne Gebiet uf fruchtbare Bode, vor allem i de Städt, wo ökonomisch scho entwickleter sind oder wo si dezue benützed, sich vo geistliche Obrigkeite los z'werde. Es chunnt 1531 zu mene entscheidende Waffegang zwüsched de katholische und de reformierte Ort, wo e militärische Misserfolg für die Reformierte isch und zur Stabilisierung vom bedrängte katholische Iifluss füert.
1648: Im Westfälische Friede wird d'Souveränität vo de Schwiiz vo de Grossmächt au de jure anerkannt.
1653: Im Buurechrieg lehnt sich d'Landbevölkerig gäge d'Patrizierherrschaft vo mehrere Stadtorte uuf und pocht uf alti Rächt. Noch vortüüschter Verhandligsbereitschaft wird ihri Guetgläubigkeit uusgnutzt und 's schlecht uusgrüschtete Buureheer vo Zürcher Truppe uufgribe. D'Afüerer, der Ämmetaler Niklaus Leuenberger und dr Äntlibuecher Christian Schibi, wärded mit em Tod bestraft. Die aristokratisch Herrschaft i de Stadtort festiget sich i de Folg immer meh und steigeret sich is Gottesgnadetum vo de "gnädige Herre".
1798: Bsetzig dür französischi Revolutionstruppe. Sie träffed kei nennenswerte Widerstand aa, wenn mer emol vo Nidwalde abgseht. D'Ziit isch riif für Veränderige. Es hät i dr zweite Hälfti vom 18. Johrhundert im ganze Gebiet vo de Schwiiz verschiedeni Uufständ und Rebellione gäge d'Obrigkeite geh gha, wo aber immer bluetig nidergschlage worde sind. Noch em französische Vorbild wird die Helvetisch Republik als Zentralstaat bildet. Sie füert wichtigi Neuerige, vor allem im Bildigswese ii, findet aber vo ihrer zentralistische Struktur her noch em Abflaue vo de erschte revolutionäre Stimmig nüme sehr viel Akzeptanz. Sie hät immer meh müe, d'Ornig uufrecht z'erhalte.
1803: Mediation vom Napoleon. Dä Kaiser bruucht für sini Grossmachtpolitik en stabile Vasallestaat. Er verordnet drum de Schwiiz wieder ä föderali Struktur. S'Fricktal wird vo Vorderöstriich trennt und em neue Kanton Aargau zuegschlage.
1815: Restauration. D'Patrizier chömed nach de Niederlage vom Napoleon und em Wiener Kongress wieder a d'Macht zruck und versueched die alte Zueständ wieder herzstelle. Gänf, s'Wallis und Neueburg wärded schwiizerischi Kantön. S'ehemalig Bistum Basel chunnt zu Bärn und Basel. Graubünde verlürt sis ehemalig Untertanegebiet Veltlin mit dä Grafschafte Worms und Cleven endgültig.
1830: Regeneration. Z'Paris isch Revolution, und au i der Schwiiz reget sich wieder Freiheitsbesträbige. I Kantön vo ehemalige Untertanegebiet wie Aargau oder Thurgau, aber au i de Landschaft vo Stadtkantön bildet sich Volksbewegige, wo allgemeini Bürgerrecht fordered. Es chunnt i mehrere Kantön zu Umwälzige. D'Basler Landschaft moblisiert gäge Truppe, wo vo de städtische Herre gschickt werded, schloht sie und rüeft än eigne Kanton us.
1848: D'Mehrheit vo de liberale Kantön gründet dä hütig Bundesstaat, nachdem im Sonderbundschrieg die konservative Kantön zwunge worde sind, die neu Verfassig aznäh. Hauptstadt wird Bärn.
1857: Im sogenannte Neueburger Handel verzichtet Preusse endgültig uf Neueburg, wo siit 1815 gliichzitig Schwiizer Kanton und preussisches Fürschtetum gsi isch. Die preussische Vögt sind aber scho 1848 dur en Sturm vo de Lüt us de Jurahöchene ufs Schloss vertriebe worde.
1918: Di sozial Not wird i de Schwiizer Arbeiterschaft noch entbehrigsriiche Kriegsjohr immer grösser. Sie mündet im November in än Generalstreik. Gforderet wärded soziali Verbesserige wie di'Iifüerig vonäre Altersversicherig und äs gerächters Wahlsystem fürs Parlament. De Bundesrot hät Truppe gäg die Streikende uufmarschiere loh, und es hät au Totni geh.
Switserland | Suiza | Swissland | سويسرا | Suiza | İsveçrə | Швайцарыя | Швейцария | Švicarska | Suïssa | Švýcarsko | Y Swistir | Schweiz | Schweiz | Ελβετία | Switzerland | Svislando | Suiza | Šveits | Suitza | سوئیس | Sveitsi | Sveis | Suisse | Suisse | Switserlân | An Eilvéis | An Eilbheis | Suíza - Schweiz | שווייץ | स्विट्स़रलैंड | Švicarska | Swis | Svájc | Suissa | Swiss | Suisia | Sviss | Svizzera | スイス | შვეიცარია | 스위스 | Swîsre | Swistir | Helvetia | Schwäiz | Zwitserland | Svízzera | Swisi | Šveicarija | Šveice | Швајцарија | Switzerland | Sguizzera | Swiez | Zwitserlaand | Zwitserland | Sveits | Sveits | Soïssa | Schweiz | Szwajcaria | Suíça | Svizra | Elveţia | Швейцария | Svìzzira | Switzerland | Švajčiarsko | Švica | Zvicra | Швајцарска | Schweiz | ประเทศสวิตเซอร์แลนด์ | Switzerland | İsviçre | شۋېتسارىيە | Швейцарія | سوئٹزرلینڈ | Thụy Sĩ | שווייץ | 瑞士 | Sūi-se