S Ladinische, au Dolomiteladinisch, isch e romanischi Sprach, won im Norde vo Italie gredt wird. D Forscher meined, s Dolomiteromanisch seg mit em Püntnerromanisch und em Furlanische(Friaulische) äng verwandt. Die drüü Sprache gänd zäme en Undergruppe won Rätoromanischi Sprache gheisst. Das isch aber sehr umstritte. Dezue gits en eigete Artikel Questione Ladina, uf hochtüütsch: *
Ladinisch wird vo öppe 30 000 Lüüt als Muetersprach gredt. Es ghört drum zu de chlinschte Sprache vo Europa, wien au Färöisch und Samisch. D Ladiner sind e anerkännti sprachlichi Minderheit i de EU und sötted drum in Gnuss vom europäische Minderheitenschutz cho, bsonders de "Förderig vo Minderheitesprache i de Schule, i de Verwaltig, vor Gricht und i de Medie" (lis au bim "Status").
S ladinische Sprachgebiet verteilt sich über drü Verwaltigsregione. Das verstärcht d Isolierig vo de Talschafte unterenand. Bsunders under em Faschismus isch das sit 1927 forciert worde.
Ladinisch redt mer i Teil vom Südtirol; vor allem im Grödnertal (Gherdëina) und em Gadertal (Badia) i de Provinz Bozen und em Fassatal (Fassa) i de Provinz Trient. Aber au i de Provinz Belluno i de Region Venetie redt mer ladinisch: im Tal vo Buechestei (Fodom) und öppe 40% vo de Bevölkerig vom wältberüemte Skiort Cortina d'Ampezzo (Anpëz).
Ladinisch isch in e paar Gmeinde mit ladinische Iiwoner als regionali Behörde- und Schuelsprach anerkännt. Und zwar i dene Gmeinde: Wulchestei (Sëlva), Abtei (Badia), Kurfar (Corvara), St. Ulrich (Urtijëi), St.Christina in Gröden (Santa Crestina), Enneberg (Maréo), Canazei (Cianacei), Vigo di Fassa (Vich) und Pozza di Fassa, won ali i de Region Trentino-Südtirol sind. Bis hüt sind d Ladiner i de Region Venetie nöd anerchännt.
S Ladinische isch en Reschte vo de romaische Sprache us em Alperuum, won früener wiit verbreitet gsi sind. Öb das en einheitlichi rätotomanischi Ursprach gsi seg, da wird drüber gstritte und under em Name Questione Ladina drüber diskutiert. Sit em 6. Jahrhundert sind Bajuware us em Norde cho und händ di romanisch Sprach zruggdrängt. Mit de Vereinigung vo Italie sind nadisna ali Gebiet, wo mer Ladinisch gredt hät, vo Öschtriich a Italie cho. D Italiener händ im 19. Jahrhundert und au im 20. Jahrhundert faascht immer behauptet, Ladinisch seg en italienische Dialäkt. D Ladiner händ aber immer gseid, das stimmi nöd. Au im Gruber-De Gasperi-Abkomme isch kän Schutz vo de Ladiner vorgse gsi.
Erscht dur s 2. Autonomiestatut für s Südtirol händ d Ladinier i dem Gebiet Minderheitsrächt übercho.
1988 händ di ladinische Kulturinstitut „Micurá de Rü“ und „Majon di Fascegn“ em Zürcher Universitätsprofässor Heiri Schmid bätte, für si e gmeinsami Schriftsprach z schaffe. Im Summer 1998 isch dänn di lang erwarteti „Wägleitig für de Ufbou von ere gmeinsame Schriftsprach vo de Dolomitenladiner“ usecho, und sit dänn gits s Ladin Dolomitan.
S hütige Ladinisch lat sich i föif Idiom ufteile:
Als Sprachbispil sind da Teil vom Vaterunser i de verschidnige Idiom, uf Tüütsch und Italienisch ufgschribe.
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