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De Kanton Frybùrg isch a Kanton im Weschte vo de Schwyz.

Bärn-/Seislertütsch: Frybùrg; Tütsch: Freiburg; Französisch/Englisch: Fribourg; Ytalyenisch: Friburgo; Reetoromaanisch: Friburg.

Geografyy


  • Hööyschti Erhäbig: de Vanil Noir mit 2.389 Meeter
  • Tǜǜfschta Pùnkt: 430 Meeter am Nüebùrgersee (frz. Lac de Neuchâtel)

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Laag vom Kanton

Bevöukerig


Spraach

  • Mueterspraach: (Stann 1990)
Französisch: 60,9 Prozent
Tütsch: 29,7 Prozent
anderi Spraache: 9,4 Prozent

Städt ù Ort


Frybùrg im Üechtlann, Taafersch (frz. Tavel), Bulle, Mùùrte (frz. Morat), Romont, Estavayer-le-Lac (tütsch ''Stäffis am See), Châtel-St-Denis

De Kanton Frybùrg isch starch ländlech prägt. Nùme Frybùrg ù Bulle sy statistisch gsee Städt:

Bezirk ù Gmiin

De Kanton isch i sǜbe Bezirk glideret:

Gùgg o bi: Bezirk vom Kanton Frybùrg

Ynsgesamt ùmfasst de Kanton rùnd 250 Gmiine.
Gùgg: Gmiine vom Kanton Frybùrg

D Sprochfrog im Kanton Fryburg


D ditsch-franzesisch Sprochgränz goht dur dr Kanton Fryburg. Wu Fryburg im Üechtland anne 1157 vu dr Zähringer (Stammsitz: Friiburg im Briisgaü) an dr Sprochgränz grindet wore isch, hets no e üsgliche Verhältnis zwische dr franzesische (wälsche) un dr ditsche (alemannische) Sprochgruppe gä. Fryburg het sich as "tütschi" Stadt verstande, allerdings isch d adlig Oberschicht un d Schriibergilde bsunders am Hof vum Bischof vu Lausanne latiinisch un franzesisch unterrichtet wore un het drzue gneigt, d Amtsfiährig uf franzesisch z mache.
Wu Fryburg mit sinere Landschaft 1481 dr Eidgnosseschaft biträtte isch, het sich des umkehrt. Fryburg het versuecht, sich gegeniber dr alemannische Eidgnosseschaft ebefalls as alemannischi Eiheit darzstelle. Mer het dur s ganz 16. Johrhundert versuecht, d Wälsche z germanisiäre - ohni große Erfolg, üsser ass es beses Bluet zwische dr Sprochgmeinschafte gä het. Diä ditsch Assimilationspolitik isch allerdings nit vum gleine alemannische Birger üsgange, sondern vu dr franzesischsprochige Regente vu Fryburg, wu so gmeint hän, ihrini Ziil in dr Eidgnosseschaft besser z erreiche.
E Änderig het sich abahnt, wu zwische 1536 un 1555 d Waadt vu dr Eidgnosseschaft eroberet wore isch un do dermit e grossi franzesischi Bevelkerig im Weschte un Süde vum Kanton Fryburg drzue kumme isch. Im 17. Johrhundert, wu Frankrich e große kültürälle un politische Ufschwung gha het, het sich d Fiährungsschicht wider stärker im Franzesische zuegwändet, Franzesisch isch zweiti Amtssproch wore. Unter em Iifluss vu dr franzesische Revolution isch Franzesisch einzigi Amtssproch wore, ab 1815 wider ditsch. Ab 1830 hän d Liberale im Franzesische zu dr Vorherrschaft verholfe. Zuedäm sin d Regione im Fryburger Land eso iideilt wore, ass d Alemannischsprochige viil vu ihrem Gwicht verlore hän. Numme eine vu däne sibe Bezirk - dr Sensebezirk - giltet hit noch as ditschsprochig - diä andere franzsesisch oder gmischt. Dur anderi adminischtrativi Maßnahme un dur d Schuelpolitik (bsunders an dr hechere Schuele) isch d Romanisiärig virschi driibe wore.
Gege Änd vum 19. Johrhundert isch iigrisse, ass d Ortsnämme vu alemannische Siidlunge sogar in ditsche Text uf Franzesisch brocht wore sin un numme in Glammere uf ditsch. D Nämme vu ditschsprochige Birger un Beamte sin franzesisch gschriibe wore (z.B. François Brulhart anschtatt Franz Brülhart).
In neijerer Zit ischs uf em Bapier zu nere Glichstellig vu dr Sprochgruppe kumme. 1991 het kenne erreicht wäre, ass 22 Stroße un Blätz im Stadtkern vu Fryburg aü mit ditsche Schilder kännzeichnet wore sin. Siter dert erkännt d Fryburger Verfassig Standartditsch as glichberächtigti Sproch mit Franzesisch a. Kritiker vu dr alemannische Sitte sähne d alemannischsprochig Bevelkerig, wu no 30% üsmacht, alliwiil no as benochteiligt a.

Im dütschsprachige Teil vo Fryburg gits drü Dialäkt: Murtnerdütsch im Seebezirk -- cha unter Bärndütsch subsumiert wärde -- Seislerdütsch u Jaundütsch; die beide si ähnlech wie z'Berner Oberländische, vor auem z'letschtere. Ds'Murtenbiet issch übrigens reformiert, im Gägesatz zum übrige (katholische) Kanton.

Literatür


Rogé Eichenberger: Freiburg = Fribourg? In: Der Alemannenspiegel, Heft97/2, Giswil 1997
Peter Boschung: Die freiburgische Sprachenfrage. Freiburg i.Ü., 1989

Weblinks


Kanton

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